Mehr als 200 Teilnehmer beim Wiesenfelder Grenzgang

An der „Sandseite“: Revierförster Matthias Hupfeld (links) erläuterte in der Nähe vom Christborn, wie Forstwirtschaft und Naturschutz heute miteinander in Einklang gebracht werden. Fotos : Völker

Wiesenfeld. Mehr als 200 Teilnehmer aus allen Ortsteilen Burgwalds haben an der Grenzwanderung „777 Jahre Wiesenfeld“ teilgenommen.

„Grenzstreitigkeiten mit Wiesenfeld? Hat es nie gegeben, wir hatten immer ein gutes Miteinander!“ Das war das Bekenntnis von Bernhard Bock, Mitglied des Heimat- und Kulturvereins Burgwald, als ein langer Zug von mehr als 200 Wanderern am Abend den Ortsrand der „Muna“ als vorletzte Raststation erreichte.

Den ganzen Tag über hatten sie aus Anlass des Festes „777 Jahre Wiesenfeld“ ihre Gemarkungsgrenzen abgeschritten, historische Punkte aus der Koloniegeschichte aufgesucht und dabei unterwegs viele herzliche Botschaften der benachbarten Ortsteile Bottendorf, Ernsthausen, Birkenbringhausen und Burgwald entgegen genommen.

Mit den fröhlichen Rhythmen des „Scat Calypso“ hatte der Projektchor „777 Jahre Wiesenfeld“ mit Frank Leyhe die Grenzgänger am Startpunkt Johanniterkirche in Stimmung gebracht.

Ortsvorsteher Günter Beck hieß gemeinsam mit Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch die Wanderer willkommen, bevor sie nach dem Mittagessen auf den etwa 20 Kilometer langen Rundkurs gingen.

„Mit netten Menschen ein paar Schritte gemeinsam gehen und gute Gespräche führen, das Wir-Gefühl stärken“ wünschte sich der Bürgermeister. (zve)

Welche Überraschungen an den einzelnen Stationen auf die Teilnehmer warteten, das lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Grenzwanderung "777 Jahre Wiesenfeld"

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