Verkehrsbehinderungen weiterhin möglich

Nach dem Sturm: Forstämter in Waldeck-Frankenberg beseitigen Bäume und Äste von den Straßen

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Mitarbeiter des Forstamtes Burgwald haben am Montagmorgen nach dem stürmischen Wochenende Bäume kleingeschnitten, die am Straßenrand lagen - hier Frank Waßmuth an der Kreisstraße zwischen Burgwaldkaserne und Burgwald,

Waldeck-Frankenberg. Nach dem Sturm von Sonntag sind seit dem frühen Montagmorgen schon die Forstarbeiter in Waldeck-Frankenberg im Einsatz, um Bäume und Äste an Straßenrändern zu beseitigen.

Am Sonntag ab etwa 17 Uhr hatte Sturmtief "Eberhard" etliche Bäume im Landkreis umstürzen lassen. Fast im Minutentakt gingen etwa 30 Meldungen aus der Leitstelle in Korbach an die Feuerwehren raus. Vor allem im Burgwald waren dadurch einige Straßen blockiert, etwa zwischen Ernsthausen und Roda und zwischen Frankenberg und Rosenthal. Zum Teil konnten Autos weder vor noch zurück, bis die Feuerwehren die querliegenden Bäume auf den Straßen weggeschnitten hatten.

Am Montagmorgen waren die Fortwirte der Forstämter schon früh unterwegs, um die Reste der Sturmschäden zu beseitigen, damit der Verkehr wieder fließen kann. "Wir sind schon ab 6.30 Uhr im Einsatz", berichtete Forstwirtschaftsmeister Wolfgang Kahler vom Forstamt Burgwald. Mit Forstwirt Frank Waßmuth hatte er zunächst die Kreisstraße zwischen Ernsthausen und Roda freigemacht. "Die lag noch zu", sagte Kahler.

Die Forstleute kümmerten sich zunächst um die Hauptverkehrsstraßen, danach ging es im Wald weiter. Wolfgang Kahler ärgerte sich, dass viele Autos an ihnen vorbeirasen würden, statt langsam zu fahren, während sie am Straßenrand arbeiten und ihr Fahrzeug mit Warnblinklicht am Straßenrand stehen. Dabei seien sie ja gerade im Einsatz, um für die Verkehrssicherheit zu sorgen. Und Kahler warnte, dass nach wie vor Äste auf Straßen liegen oder noch herunterfallen könnten. Hinzu kam der Schnee am Montagmorgen.  

Auch im Zugverkehr gab es ab Sonntagabend Probleme auf den Strecken der Kurhessenbahn.

Schon am Samstag und Sonntag hatten die Sturmtiefs "Dragi" und "Eberhard" für einige Schäden im Landkreis gesorgt. 

Zum Sturmartikel Nordhessen

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