Burgtürme aus Mauersteinen

Symbol für Großgemeinde: Der Name Burgwald wird zum Bauwerk

Eine Skulptur mit zwei Türmen: Für ihr symbolisches Tor zur Gemeinde Burgwald waren am vergangenen Wochenende Mitglieder des Kulturvereins und Ortsbeirats wieder handwerklich aktiv. Foto: Völker

Burgwald. Zwei Burgtürme aus Mauersteinen, dazwischen ein kleiner Wald aus Tannen - das wird künftig den Namen der Großgemeinde Burgwald symbolisieren.

Wie eine Art „Tor zum Ort“, so stellen es sich die Mitglieder des Kulturvereins und des Ortsbeirats Burgwald vor, soll ihre Großskulptur Besucher am Eingang zur ihrem Ortsteil begrüßen.

An fünf Wochenenden haben die Vereins- und Ortsbeiratsmitglieder mit freiwilligen Helfern begonnen, die beiden runden „Bergfriede“ mit Natursteinen auf einem Kern von Betonringen zu verkleiden.

Für den steinsichtigen Verputz - ehemalige Pflastersteine aus dem früheren „Muna“-Straßensystem kommen dabei zu neuen Ehren - werden an den beiden Symboltürmen alte Handwerkstechniken verwendet.

Überhaupt haben sich die aktiven Burgwalder Bürger vorgestellt, dass ihre Skulptur an das Wappen der Großgemeinde Burgwald mit Burgzinnen und Tannenbaumspitzen erinnern soll.

Nachdem in den vergangenen Jahren in der neu geschaffenen Grünanlage am Ortseingang von Burgwald die ehemalige Pferdetränke der Munitionsanstalt aus den 1930er-Jahren freigelegt worden ist, soll die benachbarte Steinskulptur unweit der Gemeindeverwaltung nun stärker an die mittelalterliche Geschichte der Gemeinde erinnern. (zve)

Wie das Ganze zustande kam und umgesetzt wird, das lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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