Aufwertung des Wanderwegs

Neue Geo-Station des Geoparks Grenz-Welten an der Ederstede bei Birkenbringhausen

An der Ederstede bei Birkenbringhausen wurde diese Informationstafel mit Steinstele zu Erläuterung des Naturdenkmals errichtet.
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An der Ederstede bei Birkenbringhausen wurde diese Informationstafel mit Steinstele zu Erläuterung des Naturdenkmals errichtet.

Im Nationalen Geopark Grenz-Welten gibt es eine neue Geo-Station: Bei Birkenbringhausen wurde eine Informationstafel mit markanter Steinstele im Bereich des Naturdenkmals „Ederstede“ errichtet.

Birkenbringhausen – Die Steinformation an der Eder bei Birkenbringhausen wird auch Klingelstede genannt. Die neue Station wertet auch den dortigen Wanderweg auf.

Die fünf bis sechs Meter mächtigen roten Sandsteine der Ederstede erregten im vergangenen Jahr viel Aufmerksamkeit. Sie wurden 2020 sogar zum Geotop des Jahres gewählt, nachdem der Bürgermeister der Gemeinde Burgwald, Lothar Koch, den Vorschlag beim Projektbüro des Geoparks eingereicht hatte.

Wie der Landkreis Waldeck-Frankenberg weiter mitteilt, ist das Interesse der Menschen in der Region groß. Auch die Medien berichteten.

„Die öffentliche Aufmerksamkeit hat uns sehr gefreut. Daher war schnell klar, dass wir dieses Geotop aufwerten und Wanderern und Besuchern Informationen an Ort und Stelle liefern möchten“, sagt Kim Peis, die Leiterin des Geoparks Grenz-Welten.

Aus diesem Grund wurde nun die neue Geo-Station direkt am Wegesrand errichtet. Zusammen mit einer Sitzgelegenheit ist ein schöner Rastplatz für Besuchende und Wandernde direkt an der Eder entstanden.

Die Gesteine der Ederstede entstanden vor rund 255 Millionen Jahren während des Zechstein (Perm). Es handelt sich um Ablagerungen von Fluss-Systemen, die hier anstelle von marinen und lagunären Sedimenten auftreten. Der markante Steilabfall der Ederstede entstand deutlich später, während des Quartär. Die Eder wurde durch die Gletscherschmelze am Ende der Eiszeiten mit viel Wasser gespeist und konnte sich tief in die Gesteine hineinerodieren.   nh/mab

Weitere Infos erteilen das Projektbüro des Geoparks Grenz-Welten unter 0 56 31/ 95 45 12, die Gemeinde Burgwald und die Eder-Bergland-Touristik.

Von Martina Biedenbach

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