Theaterstück „Philipp, der Großmütige“: Interview mit Regisseur Erich Reitz

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Erich Reitz: Der Autor und Regisseur des Theaterstücks auf der Bühne, die in den Wolkersdorfer Teich hineinragt. 

Bottendorf. Die Aufführung des Theaterstücks „Philipp, der Großmütige“ in der nächsten Woche am - und zum Teil auf - dem Wolkersdorfer Teich ist ein Großprojekt.

28 Schauspieler wirken mit, 22 mit Sprechrollen und sechs Statisten. An der Organisation - zum Beispiel dem Aufbau des Zeltes - sind zudem 50 bis 60 Helfer des Bottendorfer Heimat- und Kulturvereins beteiligt. Wir sprachen mit Autor und Regisseur Erich Reitz (66) über die Vorbereitungen.

Herr Reitz, das ist ja ein Großprojekt, was Sie und der Heimatverein sich vorgenommen haben. Sind sie nervös?

Erich Reitz: Na ja. Manchmal gehe ich nachts die einzelnen Szenen gedanklich durch, statt zu schlafen. Meine Frau Marianne hilft mir, den Stress zu reduzieren.

Wie ist der Stand der Vorbereitung?

Reitz: Am heutigen Freitag haben wir Generalprobe. Danach haben wir noch Zeit, das ein oder andere zu verbessern. Nächsten Mittwoch wird das Zelt für die Zuschauer aufgebaut. Wir haben ein fantastisches Team, sowohl bei den Schauspielern, als auch was die Organisation und Technik angeht.

Was sind die größten Herausforderungen?

Reitz: Für mich als Regisseur war die Entscheidung bei der Besetzung der einzelnen Rollen am schwierigsten - und die Darsteller, die ja alle Laien sind, darin zu bestärken, dass sie der Rolle auch gewachsen sind, sie anzuspornen. Mittlerweile haben sie sich toll in ihre jeweilige Rolle eingefügt. Für den Heimatverein insgesamt war die Klärung von 1000 technischen und organisatorischen Fragen schwierig: vom Bau der Bühne, über die Beleuchtung bis hin zum Zeltaufbau und der Bewirtung.

Wie haben Sie die Proben aufgebaut?

Reitz: Wir haben mit dem Proben im April im DGH Bottendorf begonnen, zunächst die Texte eingeübt, dann die einzelnen Szenen. Erst später haben wir begonnen, am See zu üben.

Eine Bühne am Wolkersdorfer Teich, das ist schon ein besonderer Ort?

Reitz: Wir sind alle fasziniert von dem Spielort. Nicht nur, weil er in Nachbarschaft des ehemaligen Schlosses von Landgraf Philip liegt, sondern auch wegen der Landschaft und der Natur, die besonders in der Abendsonne wunderbar zur Geltung kommt. Und eine Entenfamilie begleitet vom Teich aus alle unsere Proben. Außerdem ermöglicht uns diese Bühne am Teich, mit einem Pferdefuhrwerk aufzufahren und ein kleines Feuerwerk zu zünden.

Wie sich Erich Reitz als Laie auf den Job als Regisseur vorbereitet hat, ob er den Inhalt des Stücks während der Proben noch verändert hat und was er den Zuschauern verspricht, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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