Burgwald: Wahlsieger Koch freut sich über Anerkennung

Gratulationsreigen: Nachdem das Wahlergebnis bekannt war, bildete sich im DGH Burgwald eine lange Reihe von Menschen, die Bürgermeister Lothar Koch (links) zur Wiederwahl mit 90,9 Prozent gratulierten. Hier schüttelt ihm Friedhelm Piston vom Gemeindevorstand die Hand. Foto: Biedenbach

Burgwald. Am Tag nach der Bürgermeisterwahl in Burgwald: Lothar Koch schildert seine Stimmung nach dem Wahlerfolg.

Eigentlich wollte Lothar Koch am Montag, dem Tag nach seiner Wiederwahl als Bürgermeister in Burgwald mit 90,9 Prozent, frei machen. Aber gegen 11 Uhr war er dann doch in seinem Büro in der Gemeindeverwaltung.

Geschlafen hat er gut. „Besser als in der Nacht zuvor“, sagt er auf HNA-Anfrage. Mittlerweile ist die Anspannung der letzten Tage vor der Wahl gewichen. Angespannt war er tatsächlich - das gibt er ganz offen zu.

Obwohl er sich, rein rational gesehen, keine Sorgen um seine Wiederwahl hätte machen müssen, denn es gab ja keinen Gegenkandidaten.

Bis gegen Mitternacht hat der Wahlsieger mit seinen Gästen am Sonntagabend gefeiert. Besonders gefreut haben ihn die vielen Glückwünsche. „Die Menschen haben mir nicht nur gratuliert, sondern ich habe auch viele nette und anerkennende Worte gehört.“

„Koreanische Verhältnisse“ 

Und gefrotzelt wurde auch. Kochs Battenberger Amtskollege Christian Klein kommentierte das Wahlergebnis von 98,2 Prozent Zustimmung in Wiesenfeld mit „koreanischen Verhältnissen“. Wie berichtet, hatte Koch im kleinsten Ortsteil die meisten Stimmen erhalten und dort lag auch die Wahlbeteiligung mit fast 52 Prozent am höchsten.

Enttäuscht über Bottendorf

Dass die Beteiligung mit 27,7 Prozent im größten Ortsteil Bottendorf so gering war, enttäuscht Bürgermeister Koch schon. „Damit hätte ich nicht gerechnet, denn ich habe ein gutes Verhältnis zu den Bottendorfer Vereinen“, sagt er. Koch hatte auch die Sanierung des Alten Kindergartens in Bottendorf vorangetrieben und die DGH-Sanierung zum Abschluss gebracht.

Dass das Fernbleiben vieler Bottendorfer bei der Wahl mit der einst dort geplanten Biogasanlage zu tun haben könnte, schließt er nicht aus. „Aber auch schon bei der Bürgerbefragung zu dem Thema war ja die Beteiligung sehr gering“, wendet er ein.

Insgesamt sei sein Wahlergebnis aber „ein Traum“.

Von Martina Biedenbch 

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