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„Chorifeen“ Buchenberg feiern ihr zehnjähriges Bestehen

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Zur Feier des Tages erhielten die „Chorifeen“ Unterstützung etwa vom Männergesangverein Buchenberg.
Zur Feier des Tages erhielten die „Chorifeen“ Unterstützung etwa vom Männergesangverein Buchenberg. © Andreas Schultze

Die „Chorifeen“ aus Buchenberg haben ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Dabei gab es viel klangvolle Unterstützung.

Vöhl – Mit einem klangvollen Abend haben die „Chorifeen“ das zehnjährige Bestehen des Buchenberger Frauenchors gefeiert. Im Januar hatten sie diesen Anlass pandemiebedingt noch ganz im Stillen begehen müssen – umso schöner war es, dass das lang geplante Konzert nun auch tatsächlich in der stimmungsvoll geschmückten Kirche zu Kirchlotheim stattfand.

Unterstützung erhielten die Sängerinnen vom Männergesangverein und den jungen Singspatzen aus Buchenberg sowie dem Vokal-Ensemble „d’aChor“ aus Goldhausen. Pfarrer Matthias Bringmann eröffnete mit Freude einen erinnerungswürdigen Abend in der voll besetzten Kirche.

Johanna Tripp, welche den Chor seit den Anfängen leitet, und ihre rund 25 „Chorifeen“ machten den Anfang: „Hört es klingt vom Himmelszelt“ sangen sie inbrünstig gefolgt vom ruhigen „Vaterunser“. Am Klavier wurden die Damen begleitet von Irene Tripp.

Es folgte die Uraufführung des anspruchsvollen Chorsatzes von „Fields Of Gold“ gefolgt von einem Disney-Block mit „Colours of the Wind“ und „Die Schöne und das Biest“. Hier erhielten die „Chorifeen“ das erste Mal Unterstützung von den „Singspatzen Buchenberg“: Im erst Mitte Oktober gegründeten Chor singen knapp 30 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren engagiert mit, darunter auch einige aus anderen Ortsteilen und Gemeinden. So konnten die Spatzen unter der Leitung von Claudia Huthwelker nach nur sechs Proben bereits drei eigene Lieder präsentieren. Darunter waren einerseits die „Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski und andererseits der Soundtrack aus dem Weihnachtsklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in der Adventsversion.

Die eine oder andere Träne der Rührung wurde hier und da verstohlen weggewischt, bevor die „Chorifeen“ weitere Advents- und Weihnachtslieder in vier verschiedenen Sprachen präsentierten.

Daraufhin absolvierte das Vokal-Ensemble „d’aChor“ unter Leitung von Arno Huthwelker den ersten öffentlichen Auftritt seit Beginn der Pandemie. Die neun Sängerinnen und Sänger überzeugten mit ihren leisen Tönen auf der ganzen Linie – sowohl a cappella als auch mit Klavierbegleitung von Christopher Peel. Sie präsentierten die Weihnachtsklassiker „O du fröhliche“ und „Leise rieselt der Schnee“ in ausgefallenen Chorarrangements, sorgten mit „You raise me up“ und „Lena’s Song“ für Gänsehaut und verabschiedeten sich mit dem kürzesten Weihnachtslied von 30 Sekunden und der Ankündigung ihres eigenen zehnjährigen Bestehens 2023.

Anschließend betraten die Herren des MGV Buchenberg, ebenfalls unter Leitung von Arno Huthwelker, den abgedunkelten Altarraum und füllten diesen mit dem „Trommeljungen“, den „Weihnachtsglocken“ sowie Udo Jürgens’ „Ihr von morgen“, um anschließend mit den Gastgeberinnen zwei weitere Lieder a cappella zu präsentieren. Die Stimmgewalt der siebenstimmigen Sätze war beeindruckend, besonders als Irene Tripp zusätzlich eine Oberstimme von der Empore aus sang.

Zum großen Finale gesellten sich die Singspatzen wieder dazu: Zusammen präsentierten sie den Hit „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus dem Tabaluga-Musical von Peter Maffay, gefolgt von tosendem Applaus. Zusammen mit dem Publikum wurde zum Abschluss noch ein gemeinsames Weihnachtslied gesungen. So ging dieser gelungene Chorabend zu Ende, doch auf dem Weg nach Hause hatte bestimmt der eine oder andere einen Ohrwurm oder sogar ein Lied auf den Lippen. (Andreas Schultze)

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