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Corona-Impfpflicht: Einrichtungen in Waldeck-Frankenberg müssen Mitarbeiter dem Kreis melden

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Von: Jörg Paulus

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Corona-Impfung
Symbolbild Corona-Impfung © Christian Charisius/dpa/Symbolbild

Seit dem 16. März gilt in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen eine einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht für Mitarbeiter. Die Einrichtungsleitungen in Waldeck-Frankenberg müssen dem Landkreis bis Ende März melden, ob alle Beschäftigten immunisiert sind.

Waldeck-Frankenberg – Darauf hat die Kreisverwaltung am Dienstag (22.03.2022) in einer Pressemitteilung hingewiesen. Dazu wurde eine Online-Plattform eingerichtet: Unter landkreis-waldeck-frankenberg.de/impfen gibt es einen datenschutzkonformen digitalen Anmeldungsprozess. Die Übermittlung der Daten könne nicht per Mail, Post oder Fax erfolgen.

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht wurde vom Bund beschlossen und gilt für alle Personen, die beispielsweise in Kliniken, Praxen, Vorsorge- und Rehaeinrichtungen, Rettungsdiensten, Alten- und Pflegeheimen tätig sind – unabhängig von der Art der Tätigkeit, erläutert die Kreisverwaltung. Ausnahmen seien möglich, etwa wenn Personen aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen. Alle anderen müssen gegenüber ihrem Arbeitgeber nachweisen können, dass sie als vollständig gegen das Coronavirus geimpft gelten.

Gesundheitsamt beantwortet Fragen

„Die Leitungen der Einrichtungen sind demnach verpflichtet, diese Informationen von ihren Mitarbeitenden abzufragen – und entsprechend dem Fachdienst Gesundheit des Landkreises zu melden“, erläutert der Kreis. Auf der genannten Internetseite sind auch Antworten auf häufig gestellte Fragen zu dem Thema beantwortet: Für welche Einrichtungen gilt die Impfpflicht? Wer ist unter welchen Umständen befreit? Welche Daten müssen wie übermittelt werden und wie sollen Selbstständige der Nachweispflicht nachkommen?

Rückfragen zum Thema können auch über die Corona-Hotline des Landkreises gestellt werden, Tel. 05631/954 555. „Da die Hotline stark nachgefragt ist, kann es hier aber zu Wartezeiten kommen“, schränkt die Kreisverwaltung ein.

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