2941 Anträge aus dem Kreis an RP Kassel

Corona-Soforthilfe: 22,4 Millionen für Betriebe in Waldeck-Frankenberg

Ein Antrag zur Corona-Soforthilfe
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Symbolfoto

Das Regierungspräsidium (RP) Kassel hat 22,4 Millionen Euro Corona-Soforthilfe an Unternehmen im Landkreis Waldeck-Frankenberg ausgezahlt.

Waldeck-Frankenberg – 2941 Anträge auf finanzielle Unterstützung waren aus Waldeck-Frankenberg gestellt worden, so das RP. Antragsberechtigt waren Selbstständige, Gewerbetreibende, Freiberufler sowie Betriebe mit maximal 50 Mitarbeitern. Die Summe der in den Anträgen geltend gemachten Liquiditätsengpässe belief sich nach Angaben der Behörde auf den doppelten Betrag von rund 45 Millionen Euro.

Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber äußerte sich zu dem Soforthilfe-Programm: „Die Mitarbeitenden des Regierungspräsidiums Kassel haben mit Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen aus den Regierungspräsidien Gießen und Darmstadt zur Bewältigung der Corona-Krise beigetragen: Durch den unermüdlichen Einsatz von zirka 600 Mitarbeitenden war es möglich, vielen Unternehmen, die durch die Corona-Krise in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind, schnelle und unbürokratische Hilfen zukommen zu lassen.“ Klüber bedankte sich bei allen Mitarbeitern für ihr Engagement und wünscht „allen betroffenen Unternehmen für die Zukunft alles erdenklich Gute sowie viel Zuversicht und Schaffenskraft.“

Gute Arbeit geleistet zu haben, attestierte auch Hessens Innenminister Peter Beuth den Mitarbeitern. Diese hätten „in den vergangenen Wochen mit beeindruckendem Tempo dafür gesorgt, dass die Hilfen schnell ausgezahlt werden konnten. Die Soforthilfe hat ihrem Namen alle Ehre gemacht“, so Beuth. Dadurch werde der Schaden für Selbstständige und Unternehmer in Folge der Corona-Krise durch schnelle Hilfe abgefedert.

In der Region Nord-Ost- Hessen sind insgesamt 165,2 Millionen Euro im Rahmen des Corona-Soforthilfe-Programms ausgezahlt worden. Für das Gebiet des Regierungsbezirks Kassel, zu dem die Landkreise Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner, Kassel, Fulda sowie die Stadt Kassel zählen, wurden insgesamt 22.487 Anträge gestellt. Die meisten Anträge (4885) entfielen hierbei auf die Stadt Kassel, 34,3 Millionen Euro Soforthilfe wurden ausgezahlt.

700 Mitarbeiter für Soforthilfe im Einsatz

Mit dem 1. Juni endete die Antragsfrist für die Corona-Soforthilfe des Landes Hessen. Gestartet wurde das Programm am 30. März. Mehr als 700 Mitarbeiter der Regierungspräsidien Kassel, Gießen und Darmstadt haben daran unter der Federführung des Kasseler RP gearbeitet. Die meisten Anträge stammten laut hessischem Wirtschaftsministerium aus den Bereichen Gastronomie, Dienstleistung, Handel, Bau, Gesundheit, Tourismus und Kreativwirtschaft.

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