Mobile Soforthilfe

Stadt Volkmarsen baut mit Notstromaggregat für Katastrophenfall vor

Die Stadt Volkmarsen hat ein Notstromaggregat angeschafft. Von links: Wolfgang Funke (Bauhof), Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch und Wehrführer Torsten Tegethoff.
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Die Stadt Volkmarsen hat ein Notstromaggregat angeschafft. Von links: Wolfgang Funke (Bauhof), Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch und Wehrführer Torsten Tegethoff.

Die Stadt Volkmarsen hat für den Katastrophenfall ein Notstromaggregat gekauft.

Volkmarsen – Wenn in Volkmarsen die Lichter ausgehen und der Katastrophenschutz nicht auch noch ausgebremst wird, hat die Stadt Volkmarsen ein dieselbetriebenes Notstromaggregat für 28 000 Euro beschafft.

Schutz der Bevölkerung

Der knallrot lackierte Stromerzeuger ist an der Nordhessenhalle stationiert, die im Katastrophenfall zu einer Notunterkunft umfunktioniert werden kann. Dann kann mithilfe des neuen Gerätes Strom produziert werden, um die Heizung, die Lüftung und die Küche in der Halle betreiben zu können.

Unter Volllast kann das mit einem 200-Liter-Tank ausgerüstete Aggregat acht Stunden laufen. Und Diesel lässt sich aus dem Umfeld unter anderem bei Landwirten oder Baufirmen beschaffen, auch Heizöl tut es dann, wie der Leiter des Volkmarser Betriebshofes, Wolfgang Funke, bekräftigt. Der Bauhof hat dort sowie am Feuerwehrstützpunkt und an dem neuen Feuerwehrhaus Külte die nötigen Einspeisevorrichtungen eingebaut.

Mobil einsetzbar

Das Aggregat kann auf einem eigens mit beschafften Anhänger zu den Feuerwehren gebracht werden, damit dort der Betrieb etwa von elektrischen Toren, sichergestellt werden kann. Das ist eine gesetzliche Forderung für Neubauten, am älteren Stützpunkt hat die Stadt zusätzlich wegen der Bedeutung der Feuerwehr im Stadtkern auch einen Anschluss schaffen lassen. Um die Betriebssicherheit testen zu können, ist alle vier Wochen ein Probelauf erforderlich.  (Armin Haß)

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