Familienfreundlich zum neuen Beruf

Pflegeausbildung im Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Nordhessen

Die junge Mutter Kimberly Kunze macht die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen.
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Die junge Mutter Kimberly Kunze macht die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen.

Das Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen in Bad Wildungen bietet die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann auch in Teilzeit an.

Der Kurs ab dem zweiten Quartal des kommenden Jahres beginnt am 1. April 2022, er dauert vier Jahre und ist in mehrwöchige Theorie- und Praxisblöcke aufgeteilt. Es gibt Menschen, die können aufgrund ihrer familiären Situation nur halbtags arbeiten, beispielsweise, weil sie alleinerziehend sind oder Angehörige pflegen müssen – hierzu finden sich in vielen Branchen Teilzeitstellen.

Schwieriger wird es, wenn man eine Berufsausbildung anstrebt, diese findet in der Regel in Vollzeit statt. Das Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen will künftig einen neuen Weg gehen, um auch diesen Menschen eine Ausbildung in der Pflege zu ermöglichen.

„Wir haben nach einem System gesucht, das möglichst familienfreundlich ist“, beschreibt Schulleiterin Michaela Grebe die Entwicklung des neuen Angebots, „und dem persönlichen Zeitmanagement der Auszubildenden entgegenkommt“,
ergänzt Ulrich Barckhausen, Bereichsleitung Pflegeausbildung am Bildungszentrum.

Die Ausbildung dauert insgesamt vier Jahre. Sowohl die theoretische als auch die praktische Ausbildung findet an fünf Tagen in der Woche statt, jeweils von montags bis freitags. Die Arbeitszeit ist auf sechs Stunden pro Tag beschränkt, das entspricht 30 Wochenstunden - die Wochenenden und gesetzlichen Feiertage sind grundsätzlich frei. Dazu wurden die Unterrichtszeiten und der Einsatz im Klinikbetrieb entsprechend angepasst, sie beginnen jeweils um 08.00 Uhr und enden um 14.00 Uhr. Vor allem für Alleinerziehende hat man daran gedacht, die Urlaubszeiten in die Zeiträume der hessischen Schulferien zu legen.

„Wir bilden so aus, dass das Lernen einen besonderen Stellenwert bekommt“, macht Schulleiterin Grebe deutlich, „dazu gehört unter anderem das sogenannte Kursleitersystem, bei dem jeder Schüler und jede Schülerin individuell betreut werden kann“.

Eine schulinterne Lehr- und Lernplattform mit Online-Bibliothek unterstützt dabei das Lernen, zu diesem Zweck bekommen die Auszubildenden von Beginn an ein kostenloses Tablet zur Verfügung gestellt. Moderne und innovative Unterrichtsmethoden beinhalten vor allem Lernaufgaben, die gezielt auf die praktischen Einsätze vorbereiten. „Der Ausbildungsplan ist so gestaltet, dass das Lernen interessant, spannend und abwechslungsreich ist“, sagt Regionalleiter Akgöz, „so findet der praktische Teil größtenteils in den zahlreichen Fachbereichen unserer Kliniken statt, etwa in der Inneren Medizin, der Chirurgie, der Geriatrie sowie in der Gynäkologie und Geburtshilfe.“

Darüber hinaus sind Einsätze in der ambulanten Pflege, der stationären Langzeitpflege, der Pädiatrie und Psychiatrie vorgesehen. Einblicke in spezielle Klinikbereiche der medizinischen Diagnostik und Therapie gehören ebenfalls zum Lehrprogramm, darunter die zentrale Notaufnahme, die Dialyse, die Endoskopie und das Herzkatheter-Labor, aber auch OP, Anästhesie und Intensivstation. In der praktischen Ausbildung werden die angehenden Pflegekräfte regelmäßig von qualifizierten Praxisanleitern angeleitet, zudem begleitet das Lehrerteam des Bildungszentrums die Schüler bei ihren verschiedenen Bedarfen, Anliegen und Herausforderungen in Praxis und Theorie.

Die Mindestvoraussetzungen für die Ausbildung zur Pflegefachkraft sind die gesundheitliche Eignung, der Realschulabschluss oder eine gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung. Ein Hauptschulabschluss mit einer erfolgreich abgeschlossenen zweijährigen Berufsausbildung oder einer erfolgreich abgeschlossenen einjährigen Ausbildung zur Krankenpflegehelferin/ zum Krankenpflegehelfer sind ebenfalls ausreichend. Die Ausbildung ist AZAV-zertifiziert und kann somit über die Arbeitsagentur gefördert werden.

„Nach der erfolgreich absolvierten Ausbildung kann man sich bei uns noch weiter qualifizieren und spezialisieren“,
wirbt Grebe für zusätzliche Angebote der Bildungseinrichtung. Mizrab Akgöz (Regionalleitung der hessischen Bildungszentren) fügt hinzu: „Wir bieten zahlreiche staatlich anerkannte Weiterbildungs- sowie vielfältige Fortbildungsmaßnahmen an, durch die sich mögliche Aufstiegschancen eröffnen.“

Das Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen gGmbH ist eine der größten privaten beruflichen Ausbildungsstätten in Nordhessen mit weit über 300 Ausbildungsplätzen in den Berufen Pflegefachfrau/-mann, Krankenpflegehilfe, Operationstechnische/r Assistent/in und Physiotherapie sowie mit Studienplätzen der dualen Studiengänge Bachelor of Nursing und Bachelor of Physiotherapy.

Info

Interessierte wenden sich unter der Telefonnummer 05621-795 2400 oder per E-Mail an Michaela Grebe (mi.grebe@asklepios.com) oder Ulrich Barckhausen (u.barckhausen@asklepios.com). Infos und Bewerbungen: www.asklepios.com/bildungszentrum-nordhessen

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