Mit roten und grünen Flaggen

Frankenberger Freibad ab Montag geöffnet

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Freuen sich auf die Eröffnung des Frankenberger Freibades: Der Technische Leiter der EGF, Thorsten Röder (links), und Schwimmmeister Manuel Emde.

Schwimmmeister Manuel Emde und sein Team haben ganze Arbeit geleistet: Bis auf wenige Restarbeiten ist das Frankenberger Freibad nun „klar“ für den Start in die Sommersaison. Ab Montag, 13. Juli, 9 Uhr; ist das Freibad geöffnet. Allerdings mit einigen Corona-bedingten Auflagen.

„Wie viele Badegäste ins Freibad dürfen, hängt sehr davon ab, wie diszipliniert sich die Besucher verhalten“, sagt Thorsten Röder, Technischer Leiter der Energie-Gesellschaft Frankenberg (EGF). Im ersten Schritt werden nur 249 Badegäste gleichzeitig ins Freibad gelassen – die Zahl ergibt sich aus der Wasserfläche und den Corona-Vorgaben des Landes Hessen: 166 Personen sind für das Schwimmer- und 83 für das Nichtschwimmerbecken erlaubt. Wenn alles gut läuft, kann die Zahl der Badegäste später aufgestockt werden.

Über die Tagestickets werden Schwimmmeister Manuel Emde und sein Team die Zahl der Badegäste kontrollieren. Wenn mehr als 249 Besucher im Freibad sind, wird Manuel Emde zwei rote Flaggen hissen. Das bedeutet: Stop, keine weiteren Besucher möglich. Wenn an den Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken hingegen eine grüne Flagge weht, dürfen weitere Besucher ins Bad.

„Wenn ein Pulk von zehn oder 20 Personen das Freibad verlässt, erhalten entsprechend viele neue Badegäste Eintritt“, erklärt Emde. Das setzt voraus, dass die Badegäste beim Verlassen des Freibades ihre Tageskarte in eine Box am Ausgang werfen und nicht mit nach Hause nehmen. In Frankenberg habe man sich aus Kostengründen für diese einfache Variante und damit gegen ein Ampel- oder E-Ticketmodell entschieden, sagte Thorsten Röder.

Am Eingang müssen sich die Freibadbesucher die Hände desinfizieren und sich in eine Liste eintragen, die vier Wochen lang aufbewahrt wird, um mögliche Infektionen nachverfolgen zu können.

Entgegen einer früheren Ankündigung wolle man ohne zusätzliches Personal auskommen, sagt der Meister für Bäderbetriebe, Manuel Emde. Eine Person an der Kasse, eine zur Überwachung der Desinfektion und eine als Badeaufsicht – das müsse reichen.

Rutsche, Kleinkinderbecken, Spielplatz und die weiter entfernten Liegeflächen bleiben gesperrt. Es kann auch kein Wasserspielzeug ausgeliehen werden – eine Ausnahme bilden Schwimmflügel für Kleinkinder.

Maskenpflicht

Am Eingang und im Umkleidebereich herrscht Maskenpflicht. Von der Umkleide werden die Besucher zu bestimmten Duschen geleitet und dürfen nach dem Duschen ins Wasser – auch wiederum nur durch einige Zugänge. Andere werden gesperrt. Kinder unter zehn Jahren dürfen in Corona-Zeiten nicht allein ins Freibad, sondern nur in Begleitung Erwachsener (bisher lag das Mindestalter bei 7 Jahren).

Abhängig vom Wetter, werde Christian Mengel eine Gastronomie betreiben, in der man „kleine Dinge zum Mitnehmen“ kaufen könne, sagt Thorsten Röder.

Im Wasser und auf den Liegewiesen müssen Badegäste einen Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. Spielgeräte wie Bälle oder Schwimmnudeln können bis auf Weiteres nicht ausliehen werden.

Mehr Chlor im Wasser

„Bedingt durch Auflagen des Gesundheitsamtes müssen wir das Badewasser stärker chloren als bisher“, informiert Manuel Emde. Statt 0,3 bis 0,6 Milligramm Chlor enthalte das Badewasser aktuell 1,2 Milligramm pro Liter.

Fehlt eigentlich nur noch das sonnige Wetter. Aber Manuel Emde ist optimistisch: „Nächste Woche werden es 23 bis 28 Grad.“

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Service: Das Frankenberger Freibad ist montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, an den Wochenenden von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet pro Tag für Erwachsene 3 Euro, für Kinder und Jugendliche 2,50 Euro.

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