Zurückversetzt in die Kindheit

Das Sommertourteam macht Station beim Waldecker Spielzeugmuseum

Geschafft: Das WLZ-Team hat alle Aufgaben am Waldecker Spielzeugmuseum bewältigt.
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Geschafft: Das WLZ-Team hat alle Aufgaben am Waldecker Spielzeugmuseum bewältigt.

Spaß, Spannung und viele Informationen zu tollen Freizeitangeboten gab es bei der Sommertour der WLZ. Heute im Blick: Das Waldecker Spielzeugmuseum e.V.

Die von der Waldecker Bank unterstützte Mitmachaktion entführte diesmal in die heimische Vereinswelt. Verena Niemann und Patrick Böttcher vom WLZ-Team haben allerlei lustige oder knifflige Aufgaben gelöst, zum Teil auch Mut bewiesen und sich beim Sport wacker geschlagen – aber auch viel gelernt. Heute im Blick: Das Waldecker Spielzeugmuseum e.V. in Bad Arolsen-Massenhausen.

Schon beim Betreten des Spielzeugmuseums ist die Stimmung bombig. Mit Didi Hallervordens „Palim Palim“ betritt Verena Niemann den nostalgisch eingerichteten Kaufmannsladen im Spielzeugmuseum und bestellt eine Dose Pommes frites bei Patrick Böttcher hinterm Tresen. Die erste Lachattacke ist perfekt und es geht beschwingt in die heutige Aufgabe. Und die könnte doch schöner nicht sein, denn die beiden werden schlagartig zurück versetzt in ihre Kindheit. „Ihr bestreitet heute Pausenhofspiele gegen die Massenhäuser Kinder“, verlangt Hendrik Pohlmann vom Waldecker Spielzeugmuseum. Die Gegner: Immanuel, Maxim, Mia und Amelie.

In der ersten Disziplin ist Balance und Geschicklichkeit gefordert: Stelzenlaufen über den gesamten Hof. Mit ein wenig Starthilfe braucht Verena Niemann nicht lange bis sie elegant wie ein Storch über den Hof stakst – Aufgabe mit Bravur gemeistert!

Patrick Böttcher geht beim Gummitwist in die Luft.

Jetzt ist Patrick Böttcher gefordert beim Dosenlaufen. Gar nicht so leicht, denn der lange Lulatsch lebt auf großem Fuß. Dennoch schafft er es, den Parcours im Slalom und treppauf, treppab zu bewältigen – auch wenn es im Vergleich zu den Kids eher nach harter Arbeit aussieht. Beim Überspringen im Hüpfekästchen sind die langen Beine dann doch wieder von Vorteil, und auch Verena Niemann scheint nichts verlernt zu haben. Höchste Konzentration ist beim Klickern gefragt. Ehe Verena Niemann zeigt, dass sie eben doch noch ein „junger Hüpper“ ist. Denn beim Gummi-Twist macht ihr so schnell keiner was vor. Jetzt noch gemeinsam Seilspringen und dann ist es amtlich: Das WLZ-Team ist voll auf der Höhe und für jeden Spaß zu haben. Der erfolgreiche Abschluss der heutigen Aufgabe wird mit einem kräftigen „Zicke-Zacke-Zicke-Zacke-Hoi-Hoi-Hoi“ besiegelt.

Historische Spielzeuge und regelmäßige Aktionen

Das Museum öffnet regulär für Besucher jeden Sonntag und Mittwoch von 14 bis 16 Uhr, für Gruppen ist nach Absprache individuell jederzeit eine Führung möglich. In der Dauerausstellung befinden sich mehrere Tausend Objekte aus der Zeit von 1830 bis 1960. Sie veranschaulichen mehr als 100 Jahre Spielzeuggeschichte in vielfältigen Facetten. Gleichzeitig spiegeln sie aber auch die Welt der Erwachsenen wider mit zeitgenössischen Moden und dem Stand der Technik. Vergangene Lebenswelten werden in diesem Spielzeug wieder lebendig. Die Exponate sind oft durch mehrere Kinderhände gegangen, sind reichlich bespielt und inspirieren dazu, Kindheitsgeschichten auf die Spur zu kommen.

Darüber hinaus bietet das Museum jährlich ein- bis zweimalig wechselnde Sonderausstellungen, die gerne auch aus privaten Sammlungen präsentiert werden. Die aktuelle Sonderausstellung „SpielZeugen eines Jahrhunderts berichten aus längst vergangener Zeit“, stellt Kindheit und Erziehung insbesondere aus einfachen und bürgerlichen Familien dar.

Neben den eigentlichen Aufgaben eines Museums, nämlich Sammeln, Bewahren und Präsentieren von Objekten aus der Vergangenheit, kann das Spielzeugmuseum hervorragend Aussagen zu Wertschätzung und Nachhaltigkeit abgeben. Das Leitbild „GELIEBT – VERSPIELT“ heißt vor allem, dass Spielzeuge oder andere Kindheitsgegenstände eine besondere und sehr hohe Bedeutung haben können. Im Museum kann abgelesen und verglichen werden, wie sich der Sozialraum und Lebensumstände der Kinder verändert haben. Gute Beispiele aus dem früheren Leben der Kinder regen an, darüber nachzudenken, welche Bedeutung Spielen auch für die Umwelt, für Gemeinschaft und Zusammenleben aber auch für die geistige und körperliche Entwicklung hat.

Patrick Böttcher und Verena Niemann besichtigen die liebevoll zusammengetragene Ausstellung des Waldecker Spielzeugmuseums.

Mit interaktiven Angeboten wie Basteltagen oder Märchenstunden wird um Familien geworben. Zweimal jährlich wird eine Puppenambulanz angeboten. Immer wieder gibt es auch große Showbühnen, beispielsweise mit Lego-Technik-Vorführungen oder Blechspielzeugen in Aktion. Daneben fanden im Waldecker Spielzeugmuseum schon zahlreiche Flohmärkte, Nikolausbescherungen oder weitere jahreszeitliche Feste statt.

Interessenten gegenüber sind die rund 200 aktiven Mitglieder immer aufgeschlossen. Die meisten Kontakte werden im Museum oder im Museums-Café geknüpft. „Schwellenängste haben im Spielzeugmuseum keine Chance. Auf jeden Fall geht es immer locker und freundlich zu, und selbst Vierbeiner sind herzlich willkommen“, verspricht die Vorsitzende Sabine van der Horst.

Viele nutzen auch den Verbindungsweg zum Verein über Mailkontakte und natürlich Telefon. Speziell können bei Rückfragen zum Besuch der Ausstellung, Gruppenanmeldung, Café-Besuch etc. die Vorstandsmitglieder Christa Bollendorf (Tel. 05691/2925) oder Angelika Biederbeck (Tel. 05691/6683) angesprochen werden. Per Mail sind Anfragen unter info@spielzeugmuseum.net möglich. Auch dann, wenn man sich für eine Vereinsmitgliedschaft interessiert. Diese kostet für Partner und/oder Familien 25 Euro und für Einzelpersonen 20 Euro im Jahr. Beitrittsanträge können postalisch oder vor Ort mit wenigen persönlichen Angaben auf einem Formular ausgefüllt werden.

Hier geht es zum Sommertour-Gewinnspiel: Erkennen Sie den Ort oder die Gemeinde, an dem sich unser WLZ-Wohnmobil befindet? Dann spielen Sie mit und senden uns Ihre Antwort mit Ihren Kontaktdaten per Mail an: sommertour@wlz-online.de oder per Post an WLZ, Sommertour, Lengefelder Str. 6, 34497 Korbach. Als Hauptpreis winkt eine Woche Wohnmobilurlaub.*

Zur Sommertour

Alle Videos von der WLZ-Sommertour mit allen Aktionen gibt es ab 30. August unter www.sommertour.waldeckische-landeszeitung.de. Dort kann jeder für sein Lieblingsvideo abstimmen. Die ersten drei Plätze mit den meisten Onlinestimmen erhalten nochmals Geldpreise für die Vereinskasse. Abstimmen lohnt sich, denn unter allen abgegebenen Stimmen verlosen wir ebenfalls Sachpreise, zum Beispiel: Ein Hotel-Wochenende für zwei Personen, tolle Sitzsäcke,
Waldecker Wolldecken und vieles mehr.

Zum Verein

Waldecker Spielzeugmuseum e.V.
Vorsitzende: Sabine van der Horst
Mitglieder: ca. 200
Gründung: 19.11.2001
Info: www.spielzeugmuseum.net

*Mit der Einsendung der Lösung per Mail/postalisch nehme ich automatisch am Gewinnspiel der Sommertour 2021 teil und erkläre mich einverstanden, dass die Wilhelm Bing Druckerei und Verlag GmbH unter der angegebenen Telefonnummer und/oder E-Mail mich über den erhaltenen Gewinn informieren darf, ferner zu meiner Meinung über die WLZ befragen und mir ggf. Angebote unterbreiten. Meine Adressdaten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Hinweise zum Umgang mit personenbezogenen Daten sind online abrufbar unter https://www.wlz-online.de/ueber-uns/datenschutz. Teilnahmeberechtigt sind alle Abonnenten der Waldeckischen Landeszeitung mit Ausnahme der Betriebsangehörigen und deren Verwandten. Die Gewinner werden von der Waldeckischen Landeszeitung benachrichtigt. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 10.09.2021

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