Deutschlands bester Zimmerer-Azubi arbeitet bei Finger-Haus in Frankenberg

Gehört zu den handwerklichen Grundlagen: Gerhard Knecht bearbeitet mit einer Stoßaxt einen Zierpfosten. Foto: Linke

Frankenberg. Eigentlich wollte Gerhard Knecht Schreiner werden. Ein Praktikum bei Finger-Haus brachte die Wende. Nun wird der 19-Jährige als bester Zimmerer Deutschlands ausgezeichnet.

Angefangen hat alles mit dem Ausbau des Dachbodens zu Hause bei seiner Familie. „Mein Bruder ist Schreinermeister und ich habe ihm damals dabei geholfen“, erzählt der Hallenberger.

Das Arbeiten mit Holz mache ihm Spaß. Im Unterschied zum Schreiner sei die Arbeit als Zimmerer etwas gröber. „Das liegt mir einfach“, sagt er. Auf die Gesellenprüfung habe sich der Handwerker gut vorbereitet gefühlt. „Wir haben im Vorfeld viel geübt. Für den Theorieteil war die Zeit aber schon sehr knapp“, erinnert er sich. Die Prüfung schloss er mit 92 Prozent ab - und war damit der Beste deutschlandweit.

Für den 19-Jährigen stand früh fest, dass er die Ausbildung zum Zimmerer machen möchte. Daher habe er sich nach der zehnten Klasse bewusst entschieden, das Winterberger Gymnasium zu verlassen, um Zimmerer zu werden. „Bisher bereue ich die Entscheidung nicht. Das war ein Glücksgriff.“ An der Ausbildung bei dem Frankenberger Fertighaus-Hersteller habe ihm besonders gefallen, dass man als Azubi viele verschiedene Bereiche durchläuft. (mli)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Samstag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.