Mädchenträume: Pomp mit Puppen

Barbie zieht ins Waldecker Spielzeugmuseum ein

Die Welt der Barbie fasziniert Veronika Raczek seit eh und je. Ihre Sammlung rund um die Kultpuppe ist demnächst im Waldecker Spielzeugmuseum zu bewundern.
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Die Welt der Barbie fasziniert Veronika Raczek seit eh und je. Ihre Sammlung rund um die Kultpuppe ist demnächst im Waldecker Spielzeugmuseum zu bewundern.

Bei der neuen Sonderausstellung im Waldecker Spielzeugmuseum in Massenhausen geht es um die Barbie-Puppe. Eine Welt der Mädchenträume.

Es geht um die Welt der Mode, der Schönen und Reichen sowie der Superstars. Die „Barbie“ ist seit 1959 auf dem Markt und die meistverkaufte Puppe der Welt. Sie stammt von der Firma Mattel, die 1945 von dem Ehepaar Ruth und Elliott Handler sowie Harold Matson gegründet wurde. Ruth Handler wollte eine Puppe produzieren, die Ähnlichkeit mit einem Mannequin hat. Auf einer Europa-Reise entdeckte sie „Lilli“, ursprünglich eine Comic-Figur, die seit 1955 als Puppe verkauft wurde. Modelliert hatte sie Max Weißbrodt von der Firma Hausser in Neustadt.

Zu Barbie gehörte von Beginn an ein umfangreiches Sortiment an topmodischer Kleidung und an Accessoires für jede Gelegenheit, wie Skiausrüstung, Tennisdress oder Inlineskater.

Barbie im Spiegel der Zeit

Das Aussehen der Barbie wandelte sich mit dem jeweils zeitgenössischen Geschmack. Anfangs war die Ausstattung der Puppe noch an der High Society orientiert. Erst seit den 1970er Jahren gibt es auch eine Annäherung an Kleidung und Freizeitverhalten von unteren sozialen Schichten. Zu den zahlreichen Verwandten und Freundinnen, die das Barbie-Sortiment erweiterten, zählen seit 1980 auch latein- und afroamerikanische Barbies sowie „Becky“, die als erste der Puppen im Rollstuhl sitzt. Ken ist seit 1961 der feste Freund von Barbie.

Veronika Raczek aus Volkmarsen sammelt seit Jahrzehnten Barbie-Puppen und Zubehör. Sie hat eine sehr umfangreiche Sammlung, mit der sie das Thema mit eigenem Sammelschwerpunkt um die wohl weltweit berühmteste Puppe im Waldecker Spielzeugmuseum vorstellt. Am Sonntag, 28. November, begleitet sie die Eröffnung der Sonderausstellung und kann so alle Fragen rund um ihre Sammlerleidenschaft beantworten.

Grundlage für den Einlass in das Museum ist das Niveau des Infektionsgeschehens und der dazu geltenden Regelungen. Das Museum ist an allen Adventssonntagen und mittwochs von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Das Café Deelentreff bietet am ersten, zweiten und vierten Advent leckere, selbst gebackene Kuchen in historisch geschmückten Räumen. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 3 Euro, Kinder ab 6 Jahren zahlen die Hälfte. In der Pandemie ist es nicht ausgeschlossen, dass eine angekündigte Veranstaltung abgesagt werden muss. Kurzfristige verbindliche Infos gibt es unter Tel. 05691 6683 oder www.spielzeugmuseum.net.       

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