Kino-Tipp

Schicksalstage für Lady Di in „Spencer“

Lady Diana, Princess of Wales.
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Lady Diana, Princess of Wales.

Die Geschichte von Lady Diana, Princess of Wales, ist bis zu ihrem Unfalltod in einem Pariser Autotunnel tragisch. „Spencer“ zeichnet das Ende einer Beziehung.

Diana Spencer, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, ist die schicksalhafte Figur im Mikrokosmos der Royals. Dessen Fassade schon einige Jahre zuvor bröckelt.

Dezember 1991: In der Ehe zwischen Prinz Charles und Lady Diana herrscht seit Langem Eiszeit. Trotz der wilden Gerüchte über Affären und eine Scheidung wird für die Weihnachtsfeierlichkeiten auf dem königlichen Landsitz Sandringham ein Frieden verhängt. Es wird gegessen und getrunken, geschossen und gejagt. Diana kennt das Spiel. Dieses Jahr wird es eine ganz andere Wendung nehmen.

Kristen Stewart brilliert in Spencer als Prinzessin Diana. „Spencer vermittelt eine tiefe und emotionsgeladene Vorstellung davon, wer Diana an einem Wendepunkt ihres Lebens war. Er ist eine Bestandsaufnahme dessen, was sie ausmacht, die mit ihrem Mädchennamen Spencer beginnt. Zu sich selbst zurückzufinden ist ein qualvoller Kraftakt für Diana, während sie darum kämpft, an dem festzuhalten, was der Name Spencer für sie bedeutet“, sagt die Schauspielerin über ihr Alter Ego.

Neben Kristen Stewart (Into the Wild, Certain Woman, Die Wolken von Sils Maria) sind unter anderem der BAFTA-nominierte Timothy Spall (Mr. Turner, Harry Potter), die Oscar-nominierte Sally Hawkins (Shape of Water, Paddington) und Sean Harris (Mission Impossible, Prometheus – Dunkle Zeichen) in weiteren Rollen zu sehen.

Pablo Larraín (Jackie, Neruda) führt bei Spencer Regie und widmet sich fünf Jahre nach der Filmbiografie über Jackie Kennedy wieder einer tragischen Frauenfigur. Das Drehbuch stammt aus Steven Knights Feder (Locke, Peaky Blinders). Der Kinostart in Deutschland ist am 13. Januar 2022 geplant.  DCM

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