Diskussion im Ausschuss über „2+1-Lösung“ auf Bundesstraße 252

Engpass: Für die Bundesstraße 252 wird über eine zusätzliche Fahrspur diskutiert. Sie könnte wechselseitiges Überholen ermöglichen. Foto: mjx

Waldeck-Frankenberg. Eine zusätzliche Fahrspur könnte auf der Bundesstraße 252 zwischen Korbach und Frankenberg wechselseitiges Überholen ermöglichen:

Der Mittelstreifen wird dann in beide Richtungen abwechselnd als Überholspur genutzt, auf der Gegenfahrbahn gilt jeweils Überholverbot.

Landrat Dr. Reinhard Kubat erklärte am Mittwoch im Landwirtschaftsausschuss, dass er derzeit die so genannte „2+1-Lösung“ gemeinsam mit der Straßenbaubehörde Hessen-Mobil und der Polizei prüfe. Die CDU-Fraktion hatte im Mai im Kreistag einen entsprechenden Prüfantrag eingebracht, über den aber noch nicht abgestimmt ist.

Schon in der Vergangenheit war die so genannte 2+1-Lösung diskutiert worden. Weil inzwischen der Radweg entlang der Strecke in weiten Teilen fertig gestellt ist und so der Seitenstreifen zur zusätzlichen Fahrbahn werden könnte, sehen die Christdemokraten bessere Chancen für das Projekt. Skeptisch bleibt Heinz-Jürgen Hammer (SPD, Gemünden): Die 2+1-Lösung habe weitreichende Konsequenzen, der betroffene Streckenabschnitt müsse dann in eine Kraftfahrtstraße umgewandelt werden. Die Folge: Weder links noch rechts wären Radwege, Haus- oder Feldzufahrten erlaubt. Außerdem wäre der landwirtschaftliche Verkehr nicht mehr zugelassen. (lb)

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