Kreise erhalten 80.000 Euro vom Bund

E-Mobilität: Mehr Ladestationen für Elektroautos in fünf Landkreisen

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An der Stromzapfsäule: Die fünf nordhessischen Landkreise Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Kassel, Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner wollen unter anderem die Zahl der Ladestationen für Elektroautos erhöhen. 

Waldeck-Frankenberg. Gemeinsam wollen sie unter anderem das Netz von Ladestationen für Elektroautos in Nordhessen ausbauen.

Die fünf Landkreise Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Kassel, Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner erhalten vom Bund 80 .000 Euro für das Projekt „Elektromobilitätskonzept Nordhessen“.

Selbst steuern sie noch einmal zusammen 20.000 Euro bei, damit in den kommenden Wochen eine Studie in Auftrag gegeben werden kann. Diese soll darlegen, wie die Elektromobilität in Nordhessen verbessert werden kann.

 „Es ist sinnvoll, wenn die fünf Landkreise eng zusammenarbeiten. Für die Nutzer von Elektrofahrzeugen ist es nämlich kaum nachvollziehbar, wenn sie in einem Landkreis eine gute Ladeinfrastruktur vorfinden und es im Nachbarkreis schlechter aussieht oder dort plötzlich andere Stecker an den Stationen sind“, sagte Dr. Rainer Wallmann, Erster Kreisbeigeordneter des Werra-Meißner-Kreises.

Potential für E-Carsharing soll geprüft werden

Neben dem Ausbau des Netzes von Ladestationen für Elektroautos soll der Fokus zudem auf der Verbesserung der Elektromobilität auf den Dörfern liegen. „Es geht auch darum zu prüfen, ob es in den ländlichen Regionen Potenziale für Elektro-Carsharing gibt – also ob Bedarf besteht, an Stationen Elektroautos zu installieren, die von den Einheimischen ausgeliehen werden können“, sagte Lisa Küpper von der Leader-Region Kellerwald-Edersee.

Gerade auf dem Land gehe der Trend in den Familien oft zum Dritt- oder Viertauto. „Die Frage ist, ob das künftig noch so sein muss, oder ob andere Alternativen für Bewohner attraktiv sein können, mit denen gleichzeitig der CO2-Ausstoß gesenkt werden kann“, so Küpper.

„Es spricht sicher auch nichts dagegen, wenn Fahrzeuge des Anruf-Sammeltaxis emissionsfrei fahren“, ergänzte Projektleiter Dr. Jürgen Römer vom Landkreis Waldeck-Frankenberg.

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