Edersee: Keine riesigen Wellen für Getreidetransporte auf der Weser

Touristenmagnet: Der Edersee (im Bild die Halbinsel Scheid) zieht in jeder Sommersaison zahlreiche Gäste an. Archivfoto: Müller

Edersee. Der Edersee soll in der Sommersaison offenbar nicht so stark zur Ader gelassen werden wie von Anrainern befürchtet.

Es werde keine extra großen Ablasswellen für Getreidetransporte auf der Weser geben, erklärten Vertreter des Wasser- und Schifffahrtsamts Hann. Münden (WSV) am Mittwochabend auf einer Infoveranstaltung im Korbacher Kreishaus.

Wegen geplanter Getreidetransporte auf der Weser mit einem Volumen von 30.000 Tonnen - rund 35 Schiffe mit je 900 Tonnen Fracht - hatte es verstärkt Diskussionen um Auswirkungen auf den Edersee-Pegel gegeben. Im Sommer seien solche Großtransporte gar nicht möglich, sagte WSV-Leiterin Katrin Urbitsch vor Vertretern aus Politik, Tourismus und Ederseekommunen. Man könne den Pegel am Weserort Bodenwerder ja nicht eigens dafür um 1,10 Meter oder mehr erhöhen, dafür brauche man rein rechnerisch knapp ein Viertel des Edersees. „Das wäre ja irre, das machen wir nicht.“

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