Badestellen im Landkreis Waldeck-Frankenberg

Eder-, Twiste- und Diemelsee mit "ausgezeichneter Wasserqualität"

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Sehr gute Wasserqualität haben die Seen im Landkreis, hier der Twistesee

Die Badesaison an den Seen in Waldeck-Frankenberg beginnt am 1. Juni. Das Labor „Umwelthygiene Marburg“ hat Ende Mai Proben entnommen - bei sechs von sieben Seen lautet das Urteil "ausgezeichnet". 

Die Ortsbesichtigungen haben demnach „keine Auffälligkeiten“ ergeben, heißt es vom Hessischen  Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG). Die Ergebnisse wurden in dieser Woche veröffentlicht.

Im Herbst hatten sich im Edersee bei Niedrigwasser Blaualgen entwickelt, woraufhin das Kreisgesundheitsamt vor dem Baden gewarnt hatte. Bei den jüngsten Untersuchungen seien jedoch keine Blaualgenentwicklungen festgestellt worden, teilte die Kreisverwaltung auf Nachfrage mit. „Sollten doch Blaualgen auftreten, würden unverzüglich Verhaltensanforderungen an den Badestellen veröffentlicht.“

Sechs von sieben untersuchten Badestellen an den drei Stauseen und einem Baggersee in Waldeck-Frankenberg weisen nach Angaben des HLNUG eine ausgezeichnete Wasserqualität auf, eine ist mit „gut“ bewertet worden. Die Daten sind das Ergebnis aus mehreren Messwerten, die in der Regel aus den vorangegangenen vier Jahren stammen.

Bis zu drei Sterne

Folgende Badestellen sind auch jetzt wieder untersucht worden: Strandbad Waldeck und Rehbach am Edersee, Campingplatz Teichmann in Herzhausen, Strandbad in Helminghausen und in Heringhausen am Diemelsee (alle erhalten drei Sterne für „ausgezeichnet“) sowie das Strandbad Wetterburg am Twistesee (zwei Sterne für „gut“). Die Badestelle „Asel-Süd“ sei im April 2018 bei der EU-Kommission als Badegewässer abgemeldet worden, da die Anforderungen an ein EU-Badegewässer wegen Niedrigwassers im Edersee mehrfach nicht eingehalten werden konnten.

Einheimische und Urlauber kommen im Sommer zum Baden, Angeln, Tauchen und Wassersport wie Wasserski fahren sowie Segeln und Windsurfen an die Badeseen in Waldeck-Frankenberg.

Auf diese Bakterien werden die Seen untersucht

Laut dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie werden die Badeseen auf die krankheitserregenden Bakterien Enterokokken und Escherichia-coli untersucht. Auch wenn diese Bakterien kaum vorkommen und das Wasser daher sauber ist, könnten zum Beispiel im Sommer aus verschiedenen Gründen Blaualgen auftreten – Cyanobakterien genannt. Dann könnte ein See zum Baden gesperrt werden, da von den Bakterien eine Gesundheitsgefahr ausgehe. 

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