Ehemaliges EAM-Gebäude wird Unterkunft für Flüchtlinge

Im ehemaligen Verwaltungsgebäude der EAM im Wohngebiet Kegelberg in Frankenberg (braunes Gebäude) und den beiden angrenzenden Lagerräumen (weiße Gebäude) soll eine Unterkunft für zunächst zirka 45 Flüchtlinge geschaffen werden. Foto: Biedenbach

Frankenberg. Im ehemaligen Verwaltungsgebäude der EAM im Wohngebiet Kegelberg in Frankenberg soll eine Unterkunft für zunächst zirka 45 Flüchtlinge geschaffen werden.

Landkreis und die Stadt Frankenberg begrüßen die Pläne eines Ehepaares aus der Gemeinde Burgwald, das den Gebäudekomplex als Heim für Flüchtlinge umbauen will.

Seit Anfang des Jahres steht das ehemalige EAM-Verwaltungsgebäude leer. Die Notlage vieler Menschen auf der Welt, ob in Syrien, im Nordirak oder in Afrika sei der Hauptgrund für das Engagement, schildert der Ehemann der HNA.

„Wir wollen zwar finanziell nicht drauflegen, aber uns geht es nicht in erster Linie um Profit“, sagte er. „Wir wollen nicht tatenlos zusehen.“

Freunde hätte ihn und sein Frau ermutigt, tätig zu werden, denn das Gebäude mit dem großen Außengelände sei gut geeignet. Es steht leer, nachdem die Mitarbeiter des EAM-Nachfolgeunternehmens Eon-Mitte auf den Betriebshof der Energiegesellschaft Frankenberg umgezogen waren (HNA berichtete).

Die Freunde hätten auch zugesagt, den Flüchtlingen bei Behördengängen und Ähnlichem zu helfen. Das Ehepaar habe die direkten Nachbarn über die Pläne informiert und sei nicht auf Ablehnung gestoßen.

Für die Unterbringung in dem ehemaligen EAM-Verwaltungsgebäude sprechen sich auch Landrat Dr. Reinhard Kubat und Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß nach einem Ortstermin am Wochenende aus. (mab)

Details zu den Plänen und zu der Bewertung von Landrat und Bürgermeister lesen Sie in den gedruckten Donnerstagausgaben der Frankenberger und Waldecker Allgemeine

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