Entlaufenes Texas-Longhorn-Rind wieder im eigenen Stall

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Das entlaufene Texas-Longhorn-Rind befindet sich wieder im eigenen Stall.

Schreufa. Ein vor zweieinhalb Wochen an der Reitanlage Herrenwiese in Schreufa entlaufenes Texas-Longhorn-Rind ist wieder im heimischen Stall: Der Ausreißer wurde bei einem Bauern in Frankenberg gesichtet und zurück nach Schreufa transportiert.

Das weiße Rind mit dunklen Hörnern war am Samstag, 14. März, entlaufen. Das Texas-Longhorn-Rind wurde danach immer mal wieder an verschiedenen Stellen gesichtet, unter anderem bei Friedrichshausen, Römershausen, Willersdorf, Bottendorf und angeblich auch bei Gemünden.

Wie Besitzerin Katharina Freitag an Gründonnerstag berichtete, hätten sich nach einem entsprechenden Aufruf immer wieder Leser gemeldet, die das Rind gesehen hatten - Versuche, das Tier einzufangen, scheiterten jedoch stets.

Der Hunger war es schließlich, der die Rückkehr nach Hause ermöglichte - zumindest indirekt. So fand sich das Longhorn zuletzt morgens und abends zum Fressen bei einem Landwirt aus Frankenberg ein.

Dort habe am Donnerstagmorgen ein Helfer, der über eine Lizenz zum Führen eines Betäubungsgewehrs verfüge, einen Narkosepfeil gesetzt. Zuvor waren erneut die Versuche, das Rind einzufangen, gescheitert.

„So ist es nun dann im Anhänger schlafend nach Hause gefahren und bei seinen Artgenossen aufgewacht“, sagte Katharina Freitag. Sie dankte allen Hinweisgebern der vergangenen Wochen.

Obwohl sich das Tier offenbar die meiste Zeit im Wald aufgehalten habe, bestehe nun keine Gefahr mehr, dass das Rind auf eine Straße laufe und dort womöglich einen Unfall verursache.

www.112-magazin.de

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