Große Pläne für 2021

Arolsen Archives informieren in neuen Ausstellungscontainern über Diebstahl an NS-Opfern

Zum Thema Stolen Memory - gestohlene Erinnerung - schicken die Arolsen Archives in diesem Jahr noch einen weiteren, größeren Ausstellungscontainer in größere Städte und nach Polen. Unser Bild entstand beim Auftakt im vorigen Jahr mit Ausstellungsmacherin Anke Münster, dem stellvertretenden Direktor Stefan Baumheier, Bürgermeister Jürgen van der Horst und Wilhelm Müller vom Touristik-Service.
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Zum Thema Stolen Memory - gestohlene Erinnerung - schicken die Arolsen Archives in diesem Jahr noch einen weiteren, größeren Ausstellungscontainer in größere Städte und nach Polen. Unser Bild entstand beim Auftakt im vorigen Jahr mit Ausstellungsmacherin Anke Münster, dem stellvertretenden Direktor Stefan Baumheier, Bürgermeister Jürgen van der Horst und Wilhelm Müller vom Touristik-Service.

Die Arolsen Archives werden ab diesem Jahr aufgrund des großen Interesses einen zweiten Ausstellungscontainer zum Thema „#Stolen Memory“ auf die Reise schicken.

Bad Arolsen – „Viele Kommunen und Städte haben bei uns angefragt und möchten die Ausstellung bei sich zeigen“, erklärt dazu die Gestalterin dieser Ausstellung. Anke Münster.

Neue Route

Der Umbau des Standart-Überseecontainers in einen leuchtend blauen Ausstellungsraum mit aufklappbaren Flügeltüren läuft bereits auf Hochtouren. Die Route und Innenausstattung wird ein bisschen anders.

So werden damit 2021 auch größere Städte und Gemeinden mit mehr als 20 000 Einwohnern angesteuert. Mit der entsprechenden Übersetzung wird der Container auch nach Polen geschickt.

Bis nach Polen unterwegs

Ein Großteil der 2000 noch in den Arolsen Archives aufbewahrten „Effekten“ stammt von Menschen, die die Nationalsozialisten aus Polen in deutsche Konzentrationslager verschleppt haben.

Der erste Ausstellungscontainer wurde im Frühsommer 2020 zuerst in Arolsen auf dem Kirchplatz platziert. In Arolsen begann im Januar 2020 auch die Aktion „#everynamecounts“ mit heimischen Schülern.

Bei dem Aufbau eines digitalen Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf noch größerer und internationaler. Basis werden die Archives unterstützt von Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, als neue Schirmherrin sowie internationale Partner wie die United Nations oder die International Holocaust Remembrance Alliance.

Gemeinsam mit tausenden Freiwilligen erfassen die Archives die Namen der Opfer und sorgen dafür, dass sie im Online-Archiv gefunden werden können.  ah/ed

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