Bedenken beim Datenschutz

Gesundheits- und Fitness-Apps: Anwendung ersetzt nicht den Arzt

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Apps sollen Menschen in Bewegung bringen.

Waldeck-Frankenberg. Sie sollen Menschen in Bewegung bringen: Sport-Apps. Wir haben darüber mit dem Willinger Sportmediziner Dr. Drik Bender gesprochen.

Sie sollen die Gesundheit verbessern, fordern zur Bewegung auf und geben Ernährungsratschläge – die kleinen Gesundheits- und Fitnessprogramme (Apps) für Smartphones und Tablet-Computer haben längst Einzug in den Alltag gehalten. Doch wie groß ist der Nutzen und ist überhaupt eine langfristige Motivation gegeben? 

Dr. Dirk Bender, Sportmediziner aus Willingen, steht den Programmen kritisch gegenüber, sieht aber auch Vorteile: „Es kann einen motivieren, sich zu bewegen“, sagt er. Im Praxisalltag haben derartige Programme derzeit noch keinen allzugroßen Stellenwert: Vereinzelt würden Patienten nachfragen, berichtet der Sportmediziner, der zugleich Bedenken äußert, was den Datenschutz angeht: „Man erstellt quasi ein Bewegungsprofil“, da müsse man sehr kritisch sein und sich fragen, wie viel Überwachung will ich zulassen. Wenn Fitness-Apps von vielen Patienten genutzt würden befürchtet Bender zudem, dass es zum Nachteil derer ist, die sie eben nicht verwenden – etwa dann, wenn es um Versicherungen geht. (ste)

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