Atemschutzverbund für Feuerwehren

Die ersten 450 Atemschutzgeräte stehen in Korbach bereit

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Die hauptamtlichen Feuerwehrgerätewarte aus Bad Arolsen, Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach nehmen die Atemschutzgeräte zusammen mit Betriebsleiter Friedhelm Schmidt (rechts) in Empfang. 

Der neu gegründete Atemschutzverbund hat seine Arbeit aufgenommen: Die ersten 450 Atemschutzgeräte stehen schon verpackt im Korbacher Feuerwehrstützpunkt bereit.

Im Atemschutzverbund haben sich die Waldeck-Frankenberger Städte und Gemeinden sowie der Landkreis zusammengeschlossen, um beim Einkauf und der Wartung der Atemschutzgeräte für die Freiwilligen Feuerwehren Kosten zu senken.

Angesiedelt ist der Verbund bei den Städtischen Betrieben „Technische Dienste und Feuerwehr“ in Korbach. Sie kümmern sich insbesondere um die Ausschreibung, die Organisation, den Aufbau und die Durchführung des per Vertrag auf vorerst zehn Jahre ausgerichteten Verbundes. Mehr als 1100 Atemschutzgeräte sowie Zusatzteile sind laut Betriebsleiter Friedhelm Schmidt inzwischen angefordert worden. „Schneller als geplant hat die beauftragte Firma mit der ersten Lieferung begonnen“, sagte Schmidt.

Die angelieferten Geräte werden nun nach und nach in Korbach geprüft, gewartet und zusammengebaut. Anschließend werden sie ihren Standorten zugeteilt. Die Gemeinde Willingen hat bereits den Anfang gemacht und ihre Einsatzfahrzeuge in Korbach mit der neuen Atemschutztechnik ausrüsten lassen. Als nächste Gemeinde ist Waldeck dran.

Bis spätestens zum Jahresende sollen alle Feuerwehren mit den Geräten ausgestattet sein. Schmidt: „Dies ist für uns eine Herkulesaufgabe. Innerhalb von zweieinhalb Monaten nebenbei über 1100 Atemschutzgeräte zu prüfen, zu erfassen und auszuliefern ist mehr als sportlich.“

Die Gerätewarte aus Bad Arolsen, Bad Wildungen und Frankenberg haben unterdessen ihre Unterstützung zugesagt. So könnten möglicherweise im Schichtbetrieb die Arbeiten erledigt werden, erläuterte der Betriebsleiter Friedhelm Schmidt.

„Außerdem können die Gerätewarte dabei auch gegenseitig voneinander lernen, was ein weiterer positiver Nebeneffekt ist“, machte er deutlich.  red

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