Ausprobieren und informieren

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Gutes Vorbild: Die Stadt Frankenberg nutzt bereits intensiv die Möglichkeit von E-Fahrzeugen. Die Stadt geht als Vorbild voran.

Frankenberg. Ein erster Aktionstag „Elektromobilität“ findet am kommenden Samstag, 24. Juni, von 11 bis 15 Uhr unter freiem Himmel im Frankenberger Landratsgarten statt.

Veranstalter des Aktionstages ist das Klimaschutzmanagement der Stadt Frankenberg, Bürgermeister Rüdiger Heß wird den Aktionstag unter dem Motto „Mobilität anders erleben“ um 11 Uhr auch offiziell eröffnen. „Elektromobilität bewegt das Land, wir bewegen die Elektromobilität“, sagt Farima Tehranchi, die Klimaschutzmanagerin der Stadt Frankenberg.

Elektromobilität für eine bessere Umwelt

Der Hintergrund des Aktionstages: Bis 2020 soll es in Deutschland schon etwa eine Million Elektrofahrzeuge geben – so sieht jedenfalls der ehrgeizige Plan der Bundesregierung aus. Mit dem Aktionstag „Elektromobilität“ will die Stadt Frankenberg nun ihren Teil zum Gelingen dieser Planungen beitragen und dem umweltfreundlichen Antrieb zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Bei dem Aktionstag geht es aber nicht nur um den Elektroantrieb, sondern auch um das Thema regenerative Energien.

Probefahrten und Informationsstände

Im idyllischen Frankenberger Landratsgarten werden heimische Autohäuser am Samstag nicht nur ihre zukunftsweisenden Technologien präsentieren, sondern auch Probefahrten anbieten. Neben E-Autos werden auch E-Bikes für die Besucher des Aktionstages zum Ausprobieren bereitstehen, Informationsstände geben einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten eines Systemwechsels. Frankenbergs Bürgermeister ist übrigens bereits begeisterter Fahrer eines Elektroautos.

Das Besondere an dem Aktionstag: Sowohl Privatnutzer als auch Unternehmen können die Fahrzeuge vor Ort unter die Lupe nehmen und auf „Herz und Nieren“ testen. Die Reichweiten der Fahrzeuge, die Infrastruktur der Ladestellen in der Stadt und natürlich auch das Thema Kosten: Beim ersten Frankenberger Elektromobilitätstag wird es jede Menge Diskussionsstoff geben – und der kann natürlich auch mit den Experten vor Ort besprochen und erörtert werden.

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Mit dem Aktionstag sollen aber nicht nur die Autofans angesprochen werden. „Gerade die Fahrräder würden die Mobilität auch im ländlichen Raum deutlich beleben“, sagt die Frankenberger Klimaschutzmanagerin: „Mit den EBikes können gerade im Freizeitbereich ganz neue Möglichkeiten eröffnet werden.“

Bei dem Aktionstag können Interessierte nun einmal einen Überblick über die gesamte Bandbreite des Themas „Elektromobilität“ bekommen. Von Informationen zu Fahrzeugen über die Einrichtung einer „Heimtankstelle“ bis hin zu dem Thema „Ladeinfrastruktur in der Stadt“ stehen Experten Rede und Antwort und beraten auch gerne zu Einzelfragen.

Carsharing für die Umwelt

Ein weiteres Thema des Aktionstages wird das Carsharing sein – „Carsharing macht man der Umwelt zuliebe“, sagt Farima Tehranchi von der Stadtverwaltung: „Warum allein besitzen, wenn man teilen kann?“ Das fragen sich nach den Worten der Frankenberger Klimaschutzmanagerin immer mehr Menschen und verzichten auf ein eigenes Auto. Im Landratsgarten haben nun alle Bürger die Möglichkeit, sich umfassend über das Thema Carsharing zu informieren. „Carsharing kann auch auf dem Land funktionieren“, sagt die Expertin, dafür gebe es auch bereits entsprechende Beispiele. Wie es funktioniert, soll bei dem Aktionstag auch gezeigt werden.

„Der Entwicklungsstand der Elektromobilität – sowohl bei Fahrrädern als auch Autos – ist heute bereits für die Alltagsmobilität geeignet“, sagt Farima Tehranchi. Bei Reichweiten von elektrischen Neufahrzeugen von bis zu 400 Kilometern könnten alle normalen Zwecke erfüllt werden. Viele Nutzer hätten sogar die Möglichkeit mit einem normalen Elektrokabel vor der Haustür ihre Batterien zu laden – mitunter mit eigenem Strom von der Solaranlage. (mjx)

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