Zug fährt in heruntergerissene Oberleitung

Weimar/Niederwalgern Erhebliche Verspätungen entstanden am Dienstag gegen 13 Uhr auf der Bahnstrecke Kassel-Frankfurt/Main bei Niederwalgern, als ein Regionalexpress in eine teilweise abgerissene Oberleitung fuhr. Verletzt wurde dabei niemand.

Bei Verladearbeiten am Bahnhof Niederwalgern im Landkreis Marburg-Biedenkopf geriet ein Kran mit dem Ausleger an die Oberleitung der Bahnstrecke und beschädigte so ein Tragseil der 15 000-Volt-Leitung, die sich dadurch absenkte.

Der herannahende Regionalexpress fuhr trotz Schnellbremsung in die Leitung und riss sie teilweise ab. Die Schadenshöhe an der Stromleitung beträgt nach Schätzungen eines Bahnmitarbeiters rund 2000 Euro. Der entstandene Gesamtschaden steht noch nicht fest.

Die Bahnstrecke war wegen des Vorfalles für rund drei Stunden gesperrt. Elf Züge sind komplett ausgefallen. Ab 16.30 Uhr konnte die Strecke wieder in beide Richtungen befahren werden.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel ermittelt wegen eines „Gefährlichen Eingriffs“ in den Bahnverkehr. (nh/jun)

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