Ellershausen

Fast 400.000 Euro in Bärenmühle investiert

So sah sie einmal aus: Die alte Schmiede in Halgehausen, die wieder aufgebaut wurde (oberes Bild. Foto: nh

Ellershausen. In den vergangenen Monaten ist viel Geld in die Bärenmühle geflossen. Und in den kommenden Wochen soll es weitergehen. Fast 400 000 Euro werden es am Ende insgesamt sein.

Melanie Bremmer, Rezeptions-Chefin im Landhaus Bärenmühle in Ellershausen, ist glücklich über die Investitionen. Sie kann ihrer Arbeit in einem frisch sanierten ehemaligen Schmiedehaus nachgehen. „Schöner geht es nun wirklich nicht“, sagt Bremmer.

Die alte Schmiede stand ursprünglich in Halgehausen und wurde dieses Jahr an der Bärenmühle als Rezeptionshäuschen wieder aufgebaut (HNA berichtete). Der Bau der Rezeption ist allerdings nicht die einzige Investition, die Hotel-Geschäftsführerin Christiane Kohl, welche die Bärenmühle gemeinsam mit ihrer Schwester Bettina leitet, in diesem Jahr getätigt hat.

Neben den Investitionen in die Rezeption, deren Ab- und Wiederaufbau etwa 190 000 Euro gekostet hat, wurden weitere 180 000 Euro in die Erweiterung der Küche gesteckt, die bald eingeweiht wird. „Unser Koch soll sich schließlich wohl fühlen und weiter so wunderbar kochen“, sagt Kohl, die betont: „Unsere Gästezahlen steigen von Jahr zu Jahr an. Das quasi autofreie Tal mit seinen Mühlen und der 800 Jahre alten Kulturlandschaft zieht viele Menschen an, die sich hier entspannen wollen. Daher war es für uns klar, dass wir in die Bärenmühle investieren.“

Auch in die Errichtung eines neues Bistros im Hugenottenhaus wurde Geld gesteckt. Das Bistro wird zum diesjährigen Weihnachtsfest eröffnet.

Weitere 500 000 Euro sollen dann noch in den Bau von drei zusätzlichen Gästezimmern sowie in die Errichtung eines neuen Multifunktionsraumes fließen. Wann mit diesen Bauabschnitten begonnen wird, steht laut Christiane Kohl allerdings noch nicht fest.

Von Philipp Daum

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