1. Startseite
  2. Lokales
  3. Frankenberg / Waldeck

IH-Freunde Oberes Edertal veranstalteten Schleppertreffen in Berghofen

Erstellt:

Von: Susanna Battefeld

Kommentare

Mit vereinten Kräften: Ein Stationärmotor aus den 1920er-Jahren wird hier von (vorne von links) Kevin Lange, Miro Kevekordes und Lars Born in Gang gebracht. Links steht Besitzer Werner Schäfer aus Rennertehausen. Im Hintergrund ist sein alter blauer Lanz-Bulldog (Baujahr 1936) mit Glühkopfmotor zu sehen, den er in Berghofen auch vorführte.
Mit vereinten Kräften: Ein Stationärmotor aus den 1920er-Jahren wird hier von (vorne von links) Kevin Lange, Miro Kevekordes und Lars Born in Gang gebracht. Links steht Besitzer Werner Schäfer aus Rennertehausen. Im Hintergrund ist sein alter blauer Lanz-Bulldog (Baujahr 1936) mit Glühkopfmotor zu sehen, den er in Berghofen auch vorführte. © Susanne Battefeld

Sie hatten keine Lust mehr, immer erst weite Strecken zu anderen Schleppertreffen zu fahren, wie Miro Kevekordes berichtete, deswegen haben die IH-Freunde Oberes Edertal jetzt erstmals ein eigenes Treffen veranstaltet – und das auf Anhieb erfolgreich: Mehrere Hundert Besucher sind am vergangenen Wochenende nach Berghofen gekommen, um sich alte Bulldogs und neue Landmaschinen anzusehen und mit Gleichgesinnten zu fachsimpeln.

Berghofen – Freitag- und Samstagabend war außerdem Party angesagt auf dem Festgelände neben dem Sportplatz: Für Getränke und Verpflegung sorgten die Ederalm und das Schnitzelhaus Neuschäfer sowie eine Cocktailbar der Feuerwehr. Auch Kaffee und Kuchen wurde geboten.

„Schön, dass so viele gekommen sind“, sagte Kevin Lange bei der offiziellen Begrüßung am Samstagnachmittag. Die Organisatoren, die nach eigenen Angaben immer schon „Schlepperbegeistert“ waren, dankten unter anderem der Berghöfer Familie Rindte, die kurzfristig mit einem Aggregat ausgeholfen hatte, sowie einigen gewerblichen Ausstellern.

Trecker
Spaß hatten (von links) Mika Möller, Jan-Lukas Boriesosdiek, Ben Boriesosdiek und Julian Ruppel, die hier mit einem alten Deutz-Schlepper zu sehen sind.  © Susanne Battefeld

„Rund 110 Leute haben bei uns ausgestellt, die Teilnehmer kommen unter anderem aus Bad Wildungen, Marburg oder dem Lahn-Dill-Kreis“, sagte Kevekordes gegenüber der HNA. Etliche Übernachtungsgäste seien auch mit dem Wohnwagen gekommen. Bei den Tagesgästen gebe es ein ständiges „Kommen und Gehen“. „Die meisten bleiben ein paar Stunden und fahren dann wieder.“

Neben der aufgereihten Parade von Schleppern unterschiedlicher Marken und Baujahre sorgte vor allem ein historischer Stationärmotor von Werner Schäfer für Aufsehen. „Er stammt aus den 20er-Jahren“, sagte der Rennertehäuser, der die Maschine vor rund 30 Jahren gekauft hat. Die Zuschauer verfolgten gespannt wie Lars Born, Kevin Lange und Miro Kevekordes den Motor mit vereinten Kräften in Gang brachten und spendeten spontanen Applaus, als das Ungetüm dann tatsächlich ansprang. Beifall bekam Werner Schäfer auch für eine Vorführung seines alten Lanz-Bulldogs, Baujahr 1936, mit Glühkopfmotor, dessen Klang nicht nur Technikfreunde faszinierte.

Hartmut Ruhwedel aus Frankenau beim Rundgang.
Hartmut Ruhwedel aus Frankenau beim Rundgang. © Susanna Battefeld

Das Organisationsteam zog am Sonntag eine positive Bilanz: „Wir sind top zufrieden“, sagte Miro Kevekordes, auf Nachfrage. Eine Wiederholung der Veranstaltung könnten sie sich auf jeden Fall vorstellen.

Auch interessant

Kommentare