Ferienspiele in Gemünden werden ausgeweitet und sind inklusiv

Sternwarte im Hintergrund: Dort finden während der Ferienspiele Beobachtungen statt. Das gesamte Ferienprogramm stellten (von links) Simone Feußner (Arbeitskreis Stadtentwicklung), Schulsozialarbeiterin Susann Urban, Bürgermeister Frank Gleim, Stephanie Herrmann und Uta-Larissa Christmann (beide DRK) sowie Klaus Obermann (AK Stadtentwicklung) vor. Foto: Daum

Gemünden. Wenn am 27. Juli die Sommerferien beginnen, können sich die Kinder und Jugendlichen aus Gemünden und den umliegenden Orten auf ein erweitertes Ferienprogramm freuen.

Der Grund: Neben den traditionellen einwöchigen Ferienspielen für Schulkinder bis zwölf Jahre wird es weitere einzelne Freizeitaktivitäten und Bildungsangebote für verschiedene Altersgruppen (auch ab zwölf Jahre) geben - und das die ganzen Sommerferien lang.

Hinzu kommt: Die Ferienspiele sind inklusiv, auch Kinder und Jugendliche mit Behinderungen können das Angebot nutzen.

Wer an den Freizeitaktivitäten teilnehmen will, muss sich beeilen. Bis einschließlich Mittwoch, 15. Juli, gilt die Anmeldefrist. „Die Idee, die Ferienspiele auszuweiten, haben wir im Arbeitskreis Stadtentwicklung erarbeitet“, berichtet Gemündens Jugend- und Schulsozialarbeiterin Susann Urban, die maßgeblichen Anteil an der Erweiterung der Ferienspiele in Gemünden hat. „Wir haben Privatleute, Vereine, Firmen und andere Institutionen gefragt, ob sie in den Sommerferien etwas für die Kinder und Jugendlichen anbieten wollen. Es haben viele mitgezogen, wir haben nun rund 15 Angebote. Unser Dank gilt allen, die uns unterstützen.“

Susann Urban meint damit auch die Cornelia-Funke-Schule, wo mehrere Angebote stattfinden werden, und den DRK-Kreisverband. Dieser ist für das inklusive Angebot beim Ferienprogramm verantwortlich ist.

Die DRK-Mitarbeiter Stephanie Herrmann und Uta-Larissa Christmann werden als Betreuerinnen bei den Ferienspielen dabei sein. Pro Ferienaktivität gilt: Wenn sich mindestens drei Kinder oder Jugendliche mit Behinderungen anmelden, wird diese inklusiv angeboten. Die Eltern zahlen wie alle anderen Teilnehmer die Regelkosten der jeweiligen Veranstaltung. Die Kosten für die Betreuung können die Eltern wie gewohnt per Antrag über das DRK und die Krankenkasse abrechnen.

„Das DRK war schon vor vier Jahren involviert, als die einwöchigen Ferienspiele inklusiv gestaltet wurden. Wir freuen uns, dass jetzt auch über einen längeren Zeitraum diese Möglichkeit angeboten wird“, sagt Uta-Larissa Christmann. Susann Urban: „Wir wollen, dass alle Kinder und Jugendlichen an den Ferienspielen teilnehmen können.“

Gemündens Bürgermeister Frank Gleim betont zudem, dass man sich als Kommune nicht abschotte. „Wenn Kinder und Jugendliche aus Rosenthal, Haina oder anderen benachbarten Orten Lust haben, die Gemündener Ferienspiele zu nutzen, können sie sich gerne anmelden.“ Insgesamt habe man die Kosten für die einzelnen Angebote so gering wie möglich gehalten. Viele seien auch frei.

Weitere Infos unter Telefon: 06453/648826 (Susann Urban) sowie auf der Internetseite der Stadt Gemünden (www.gemuenden-wohra.de) unter der Rubrik "Aktuelles".

Von Philipp Daum

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