Fest in Wiesenfeld: Besuch aus Ungarn kam mit Musik

Willkommen: Am Backhaus von Wiesenfeld begrüßten zahlreiche Burgwalder Bürger eine Delegation aus der Partnergemeinde Perbál mit Bürgermeister László Varga (vorne 2. von rechts), rechts neben ihm Bürgermeister Lothar Koch. Foto: Völker

Wiesenfeld. Musikgruppen aus der Partnergemeinde Perbal machten gleich nach ihrer Ankunft in Wiesenfeld Musik.

Zwölf Stunden waren sie aus Ungarn quer durch Europa mit mehreren Fahrzeugen unterwegs, aber als sie abends in Wiesenfeld ankamen, begrüßten sie ihre Freunde aus der Großgemeinde Burgwald und packten dann sofort ihre Instrumente aus: Die Musikgruppen „Dicke Schwäne“ und „Mini Schrammeln“ aus der Partnergemeinde Perbál musizierten gemeinsam mit Instrumentalisten des Musikzugs Bottendorf zwei Stunden lang am Backhaus, als hätten sie schon wochenlang gemeinsam geprobt.

Die Ankunft einer offiziellen Delegation der Partnergemeinde Perbál mit ungarisch-deutscher Platzmusik bestimmte den Vorabend der 777-Jahr-Feier des Dorfes Wiesenfeld, die an diesem Wochenende viele Gäste vereint.

Braten und Backhausbrot 

Ortsvorsteher Günter Beck, der mit Bürgermeister Lothar Koch die ungarischen Gäste willkommen hieß, erinnerte daran, dass nach dem Krieg mehrere heimatvertriebene ungarndeutsche Familien aus Perbál in Wiesenfeld aufgenommen worden seien und nun schon in der dritten Generation hier lebten. „Ihr seid Teil unserer Dorfgeschichte!“ sagte Beck und lud die Gäste zu frischem Backhausbrot und Spießbraten ein.

Begleitet wurde die Gruppe aus Perbál vom amtierenden Bürgermeister László Varga und dessen Amtsvorgänger Kálmán Kemenczei, außerdem waren Angehörige der jungen Musikanten noch privat als Besucher angereist.

Vor allem mit den Freunden des Musikzuges Bottendorf verbindet das Blasorchester „Dicke Schwäne“ eine langjährige Gemeinschaft.

Von Karl-Hermann Völker 

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