Feuerwehr Gemünden nimmt erweiterten Stützpunkt in Betrieb

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Gemünden. Großer Tag für die 250 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gemünden: Mit einer Feier am Samstag wurden Anbau und Umbau des Feuerwehrstützpunktes in der Wohrastadt offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Zu den Gratulanten gehörten neben Bürgermeister Frank Gleim, der selbst zu den Einsatzkräften der Kernstadtwehr gehört, auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Feuerwehrwesen. Die Baumaßnahmen kosteten insgesamt eine halbe Million Euro - davon trug die Stadt Gemünden allein 205.000 Euro. 145.000 Euro zu den Gesamtkosten steuerten Land und Landkreis in Form von Zuschüssen bei, 150.000 Euro wurden von den Feuerwehrleuten in Form von Eigenleistungen erbracht. Der Umbau des Altbaus ging bereits in den Jahren 2009/2010 über die Bühne, Baubeginn für den Anbau war im April 2014.

Übergabe: Architekt Werner Sachs (3. von links) übergab den Anbau des Stützpunkts in Gemünden an die Feuerwehr. Im Bild: (von links) Verbandsvorsitzender Manfred Hankel, Stadtbrandinspektor Andrè Boucsein, Architekt Werner Sachs, Stadtverordnetenvorsteher Wilhelm Winter, Jugendfeuerwehrwartin Marieke Golde, Bürgermeister Frank Gleim, stellvertretender Stadtbrandinspektor Harald Stehl, stellvertretender Wehrführer Holger Bohrmann und stellvertretender Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer.

„So konnte es mit dem Feuerwehrhaus nicht bleiben“, begründete der Bürgermeister die Baumaßnahmen an dem 1972 errichteten Feuerwehrstützpunkt. Das Haus habe schon lange nicht mehr den Anforderungen entsprochen, das habe unter anderem auch die Unfallkasse Hessen festgestellt. Die ersten Beschlüsse der Stadtverordneten habe es schon 2008 gegeben, erinnerte Gleim. „Schließlich geht es hier um ehrenamtliche Mitarbeiter der Stadt, für die muss ein unfallfreies und motiviertes Arbeiten möglich sein.“

Besonders freute sich der Bürgermeister darüber, dass die veranschlagten Kosten für den allein 300.000 Euro teuren Anbau eingehalten wurden: „Das war eine Punktlandung.“

Sein Dank galt den Feuerwehrleuten für die enorme Eigenleistung, jede Abteilung der Wehr habe ihren Teil dazu beigetragen- von den Einsatzkräften bis zu den Musikern. Gleim: „Was wir jetzt übergeben können, ist gelungen und hat ein hohes Niveau.“

Das Stadtparlament habe mit dem Beschluss für den Anbau die richtige Entscheidung getroffen, betonte Stadtverordnetenvorsteher Wilhelm Winter. Dabei erinnerte er daran, dass die Mitglieder der Jugendwehr die Zukunft der Einsatzabteilung seien: „Dann kann die Bevölkerung auch weiterhin auf die Feuerwehr zählen.“

Stadtbrandinspektor Andrè Boucsein stellte fest, dass es im neuen Feuerwehrhaus nur Gewinner gebe: „Jetzt hat jede Abteilung in den neuen Räumlichkeiten einen vernünftigen Platz.“ (mjx)

Wie die Feier mit weiteren Grußworten genau ablief und was im Anbau alles zu finden ist, erfahren Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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