WA- und FKB-Schilder: Deutlicher Trend zu alten Kennzeichen

Waldeck-Frankenberg. Die Zahl der Altkreis-Kennzeichen steigt rasant an. Seitdem es seit 4. November 2013 wieder möglich ist, statt KB die Abkürzung WA für Waldeck oder FKB für Frankenberg zu wählen, haben mehr als 3200 Menschen ihr Auto mit einem Altkreiszeichen an- oder umgemeldet.

Schon in den ersten drei Wochen wurden bei der Zulassungsstelle des Landkreises 221 solcher früheren Kennzeichen nachgefragt: 155 WA- und 66 FKB-Schilder. Und bis zum 3. Februar hatten bereits 1580 Besitzer an ihr Kraftfahrzeug ein neues WA-Kennzeichen und 1654 ein neues FKB-Kennzeichen angebracht. Das waren zusammen 3234 Fahrzeuge – bei 122.300 zugelassenen Fahrzeugen insgesamt.

Der Kreisverwaltung lagen zum 3. Febrauar bereits über 600 Reservierungen für ein WA-Kennzeichen und rund 860 für ein FKB-Kennzeichen vor. Das zeigt nach Angaben des Kreises einen deutlichen Trend zu den WA- und FKB-Kennzeichen.

Wieviele Kfz-Besitzer im gleichen Zeitraum bei Neuanmeldungen das 40 Jahre lang allein zulässige KB-Kennzeichen gewählt haben, lasse sich nach Angaben der Verwaltung nicht ermitteln.

 

Wie viele Fahrzeuge es gibt, die die alten Kennzeichen aus der Zeit vor dem Zusammenschluss der Landkreise Waldeck und Frankenberg vor 40 Jahren tragen, und wie Landrat Dr. Reinhard Kubat den Trend kommentiert, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine/HNA Waldeckische Allgemeine.

Rubriklistenbild: © picture alliance / ZB

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