Gruppenligist will Fehlstart vermeiden

26 Einheiten, ein Neuzugang: Aufgalopp beim TSV Altenlotheim

Herzlich Willkommen im Oberbach: Vor der Tafel des TSV präsentierten Vorsitzender Kai Bremmer (links) und Spielertrainer Robin Wissemann (rechts) den einzigen Neuzugang Florian Green.
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Herzlich Willkommen im Oberbach: Vor der Tafel des TSV präsentierten Vorsitzender Kai Bremmer (links) und Spielertrainer Robin Wissemann (rechts) den einzigen Neuzugang Florian Green.

Der Ball rollt wieder am Oberbach. Der TSV Altenlotheim hat die verlängerte Vorbereitung auf die Saison 2021/22 aufgenommen – mit eingespielter Truppe und guten Hoffnungen.

Altenlotheim – „Nach acht Monaten Zwangspause müssen wir erst einmal wieder mit dem Ball laufen lernen“, erklärte TSV-Spielertrainer Robin Wissemann augenzwinkernd die achtwöchige XL-Vorbereitungsphase des Gruppenligisten, die am Samstag am Oberbach begann. In 26 Trainingseinheiten, darunter einem kompletten Trainingstag am 11. Juli, soll das „Fußballgefühl“ wieder zurückkehren.

Obwohl sich die Spieler in Eigenregie durchaus fit gehalten haben, ist für Wissemann die Vorbereitung der etwas anderen Art, auch in dieser Länge, alternativlos. „Wir beginnen natürlich mit lockeren Einheiten und werden auch in der mittleren Phase die Intensität dann auch wieder etwas zurückschrauben“ so der Trainer. Bevor es Mitte August wieder um Meisterschaftspunkte geht, sollen natürlich auch Freundschaftsspiele noch ins Programm eingebaut werden.

TSV Altenlotheim: Pokalfinale und weitere Testspiele

Zu diesem frühen Zeitpunkt sind natürlich noch wenig Spielpartner fix. Fest steht am 24. Juli das Bitburger-Kreispokalfinale zu Hause gegen den Klassenkameraden SG Bad Wildungen/Friedrichstein. Vereinbart wurde auch ein Spiel beim Nachbarn FSG Buchenberg/Ederbringhausen (9. Juli) und am 1. August zu Hause gegen Röddenau.

Wenn die Vorbereitung dann abgeschlossen ist, startet die Gruppenliga in einer gewohnten Runde mit Hin- und Rückspiel. Vorsitzender Kai Bremmer und Robin Wissemann sind in der Beurteilung einer Meinung: „Eine gute Lösung, die für alle Mannschaften wirklich fair ist“.

Aber was ist, wenn im Winter erneut ein Lockdown käme? Und wird die Vorrunde dann nicht intensiver oder taktisch anders, da dann die Quotenregelung kommt? Wissemann gibt sich locker: „Man will doch eh jedes Spiel möglichst gewinnen. Insofern werden sich die Spiele in der Vorrunde nicht wesentlich verändern“.

Florian Green kommt vom Nachwuchs des FC Ederbergland

Bremmer gibt allerdings zu bedenken, dass man tunlichst einen Fehlstart vermeiden muss. Insofern wird der Spielplan mit Spannung erwartet. „Wir hoffen, dass wir nicht wieder, wie in der letzten Saison, die Favoriten aus Baunatal und Schwalmstadt gleich zu Beginn haben“ so der TSV-Vorsitzende.

Wenn der Ball dann wieder rollt, wo soll die Reise des TSV Altenlotheim hingehen? „Auf jeden Fall besser abschneiden als in der letzten Saison“, möchte Wissemann, dessen Elf beim Abbruch Ende Oktober auf Rang zwölf mit 12 Punkten aus 12 Spielen stand. Vor allem die Heimbilanz wurmt den mitspielenden Coach, denn in der sonstigen Festung Oberbach gab es in fünf Heimpartien nur einen Dreier. Sehr gewöhnungsbedürftig für den treuen Anhang.

Der muss sich in der neuen Saison an wenige neue Gesichter gewöhnen. Lediglich Florian Green von den A-Junioren des FC Ederbergland steht auf der Zugangsseite bei den Altenlotheimern. Der 19-jährige Mittelfeldakteur wird von Kai Bremmer als „absolut gruppenligatauglich“ geadelt. „In den Corona-Zeiten mit zwei Saisonabbrüchen ist es unheimlich schwer neue Spieler zu rekrutieren“, so der Vorsitzende. „Florian passt perfekt in unser Schema, junge talentierte Spieler in den Kader zu integrieren. Er ist vor der Abwehrkette vielseitig einsetzbar.“

Beinahe genauso gut wie starke Neuzugänge: Kein Spieler hat den TSV verlassen, und auch die Langzeitverletzten stehen wieder zur Verfügung.  (bb)

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