Arche-Tag: 2000 Besucher sahen 46 vom Aussterben bedrohte Tierrassen

Hella Braune und Joachim Gerhardt aus Bad Wildungen gingen auf Tuchfühlung mit den zotteligen Poitou-Eseln von Bernd Schlichterle. Foto:  Battefeld

Frankenau. Vom Schwarzwälder Kaltblut bis zur weiß gehörnten Heidschnucke: Beim 1. Arche-Tag der Arche-Region Kellerwald, Frankenau und Umgebung konnten die Besucher auf Tuchfühlung mit Pferden, Schafen und Geflügel gehen und 46 vom Aussterben bedrohte Tierrassen hautnah erleben.

Auf dem Areal rund um die Kellerwaldhalle und in den Wiesengründen präsentierte der im März 2013 gegründete Arche-Verein insgesamt 63 Tierrassen. Außerdem wurde der acht Kilometer lange Archepfad offiziell eingeweiht und neun Mitgliedsbetriebe vom Vorsitzenden der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) Dr. Peter Schweiger wurden zertifiziert.

Mehr als 30 Direktvermarkter präsentierten ihre regionalen Produkte. Zudem gab es fachkundige Informationen, Vorträge und Führungen durch die Arche-Region. Am späten Nachmittag konnten die Zuschauer verfolgen, wie mit Kaltblutpferden Holz gerückt wurde.

Angesichts der Besucherzahlen - bis zum späten Nachmittag wurden gut 2000 Menschen gezählt - waren die Organisatoren hoch zufrieden: „Das ist richtig gut gelaufen“, sagte der Vorsitzende des Arche-Vereins, Thomas Scheerer der HNA.

Bilder der Veranstaltung

Archetag in Frankenau

Von Susanna Battefeld 

Was die Ehrengäste zu der Premiere des Arche-Tages sagten, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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