Borkenkäfer und Wild bereiten Waldaufforstung Probleme

Wald im Blick: Der Louisendorfer Revierförster Jürgen Bachmann (rechts) gab dem Frankenauer Bürgermeister Björn Brede (daneben) und weiteren Teilnehmern bei einem Waldbegang einen Überblick über die Situation im Stadtwald. Foto: Battefeld

Frankenau. Zahlreiche aufzuforstende Freiflächen, Borkenkäfer und hoher Wildbestand – das sind die Hauptprobleme, die den Louisendorfer Revierförster Jürgen Bachmann beschäftigen und auf die er während eines Waldbegangs aufmerksam machte.

Mit einem ausgewiesenen Überschuss von 40.000 Euro im dritten Quartalsbericht konnte er den 13 Teilnehmern der Tour aber auch Positives vermelden. „Damit schneiden wir als Stadt sehr gut ab“, so Bachmann.

Durch die Stürme Kyrill und Xynthia seien in dem circa 330 Hektar umfassenden Stadtwald Frankenaus in den vergangenen zehn Jahren rund 40 Hektar Freiflächen entstanden, teilte Bachmann während der rund anderthalbstündigen Wanderung mit, die am Mengershof startete.

Hauptsächlich betroffen seien die Gemarkungen Struthrück, Bracht und Kreuzberg. Zusätzlich seien weitere Bestände „angerissen“, die sich durch neuen Windwurf, aber auch durch Borkenkäfer weiter auflösten. „Das geht jedes Jahr ein bisschen weiter“, beschrieb der Förster.

Es sei problematisch, diese Flächen wieder in einen gesunden Mischwald für Nachfolgegenerationen zu überführen.

Der größte Teil sei zwar wieder aufgeforstet - jedoch nicht überall erfolgreich. „Schwerpunkt ist derzeit die Wiederholung der Pflanzungen von ausgefallenen Kulturen und die Pflege zur Sicherung der Kulturen“, teilte Bachmann mit.

Von Susanna Battefeld

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