Ensemble "Die Neuen Alten" mit vollem Körpereinsatz

Gitarrenquartett: (von links) Norbert Ptaschnik, Harald Vogler, Willi Naumann und Hans-Dieter Oetzel ließen beim Konzert rockige Töne erklingen. Fotos: Battefeld

Frankenau. Beim Weihnachtskonzert des Blechbläserensembles „Die Neuen Alten" in der Frankenauer Kellerwaldhalle kamen Anhänger jeglicher Musikrichtung auf ihre Kosten.

Swingende Weihnachtslieder, moderne Gospel- oder rockige Gitarrenklänge: Rund 350 Zuhörer klatschten im Takt zu „Joy to the World“, sangen begeistert mit bei „Feliz Navidad“ und wippten mit den Füßen, als Nobby, Willi und Harry mit „HaDe“ ihr gefühlvolles „Love is all around“ anstimmten. Das vormalige Frankenberger Gitarrentrio, das mittlerweile durch Hans-Dieter Oetzel aus Bracht zum Quartett avanciert ist, trat ebenso wie der Unternehmenschor „Sounds of Viessmann“ unter Leitung von Dominic Zissel als musikalischer Gast beim Weihnachtskonzert der „Neuen Alten“ auf.

Die Gastgeber präsentierten sich in Bestform beim „Best of S(w)ingend in den Advent“ und Dirigent Rinaldo Blechschmidt zeigte wie gewohnt „vollen Körpereinsatz“ - von der zu Anfang gespielten pompösen Eurovisionsfanfare bis hin zur Zugabe „Amazing Grace“.

„Unser musikalischer Leiter hat uns immer wieder zu Höchstleitungen getrieben“, sagte Thomas Ries, der durch das Programm führte.

Dass die intensive Probenarbeit sich gelohnt hat, bewiesen die Musiker bei ihrem musikalischen Streifzug durch stimmungsvolle und auch moderne Weihnachtslieder wie „Hark the Herald“ oder „Jingle Bells“.

Begeisterten Applaus erhielt Schlagzeuger Lennart Gabriel für sein fingerfertiges Xylofon-Solo beim bekannten Stück „Zirkus Renz“.

Als Solist brillierte auch Dominic Zissel, der mit seinem gemischten Chor „Sounds of Viessmann“ unter anderem „In Christ alone“ oder den alten amerikanischen Gospel „What a wonderful child“ präsentierte. Am Klavier wurden die Sänger von Matthias Müller begleitet.

Die Gitarristen Harry, Nobby, Willi und „HaDe“ spielten mit „Wish you were here“ von Pink Floyd oder „Nights in white satin“ zwar keine typischen Weihnachtslieder, schafften es aber immer wieder mit ihren charmanten Überleitungen einen Bezug zur Weihnachtsgeschichte herzustellen wie zum Beispiel beim Titel „Heart of Gold“: „Ein Herz aus Gold können wir alle gebrauchen“ betonte Harald Vogler.

Das „etwas andere Weihnachtskonzert“ endete mit dem gemeinsam gesungenen und gespielten Lied „Stille Nacht“. Die Gastgeber wurden allerdings nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen.

Moderator Thomas Ries dankte am Ende allen Mitwirkenden - vor und hinter der Bühne - besonders auch der Edertalschule Frankenberg, die den Neuen Alten zum wiederholten Mal ihre Kesselpauken zur Verfügung gestellt habe, wie Ries lobend erwähnte. (bs)

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