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Erster Arbeitstag des neuen Frankenauer Bürgermeisters Manuel Steiner

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Von: Susanna Battefeld

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Mit Ziegenbock auf dem Schreibtisch hat Frankenaus neuer Bürgermeister Manuel Steiner seinen ersten Tag im Rathaus absolviert. Der Ziegenbock ist das Symboltier der Nationalparkstadt.
Mit Ziegenbock auf dem Schreibtisch hat Frankenaus neuer Bürgermeister Manuel Steiner seinen ersten Tag im Rathaus absolviert. Der Ziegenbock ist das Symboltier der Nationalparkstadt. © Susanna Battefeld

So hat der neue Frankenauer Bürgermeister Manuel Steiner seinen ersten Arbeitstag erlebt.

Frankenau – „Es war schon ein sehr emotionales Gefühl, als ich heute Morgen hier ankam“, sagte der neue Frankenauer Bürgermeister Manuel Steiner an seinem ersten Arbeitstag.Frankenau Ein Stück weit sei es „wie nach Hause kommen“ gewesen. Auch an seinen verstorbenen Vater habe er denken müssen und daran, was dieser wohl gesagt hätte.

Gerührt habe ihn vor allem, dass die Mitarbeiter eine bunte Willkommens-Girlande in seinem Büro aufgehängt hatten. „Da hatte ich ein bisschen feuchte Augen“, verrät der 41-Jährige.

Am meisten habe er sich darauf gefreut, „dass es endlich losgeht“, sagt der neue Rathauschef. „Die Zeit seit der Wahl war mit über sechs Monaten unüblich lang. Jetzt möchte ich mein Amt auch ausfüllen und zusammen mit den Bürgern, der Verwaltung, dem Bauhof, den Ortsbeiräten und den städtischen Gremien unsere Stadt voranbringen“, kündigt er an.

Als erstes werde er sich zusammen mit allen Mitarbeitern einen Überblick verschaffen und intern einige Dinge abklären. „Gleichzeitig möchte ich aber auch neben dem Tagesgeschäft bereits viele Gespräche zu unterschiedlichen Projekten führen.“

Am Freitagmorgen habe zunächst die Übergabe der Amtsgeschäfte mit dem Ersten Stadtrat Rainer Lange angestanden und „natürlich auch ein erstes ‘Bekanntmachen‘ mit den alten und neuen Kollegen“, berichtet Steiner. Zur Vorbereitung auf seinen neuen Job habe er bereits viele Gespräche mit den verschiedensten Gesprächspartnern geführt und sei – so weit möglich – bei allen öffentlichen Sitzungen zugegen gewesen.

„Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, was ich alles angehen oder mit wem ich alles sprechen möchte. Aber man kann auch nicht alles planen. Einiges muss man einfach auf sich zukommen lassen“, meint der Frankenauer Bürgermeister. Eine vollumfängliche Vorbereitung auf ein solches Amt sei seiner Meinung nach kaum möglich.

Die größte Herausforderung sieht der 41-Jährige darin, trotz eines kaum vorhandenen finanziellen Spielraums der Stadt weiter handeln zu müssen. „Wir brauchen kreative Ideen, um nicht nur das vorhandene Potenzial auszuschöpfen, sondern auch neue Wege beschreiten zu können. Hier ist jeder eingeladen, sich daran zu beteiligen“, sagt Manuel Steiner.

Dass die Filzpantoffeln, die er bekommen hat, falls er mal bei einem Projekt „kalte Füße“ bekommt, zum Einsatz kommen müssen, hofft er nicht. „Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es hier und da auch mal Situationen geben wird, wo es beruhigt, zu wissen, dass sie da sind. An dieser Stelle übrigens auch nochmal ein Dank an die fleißige Biene, die die Pantoffeln gemacht hat. Sicherlich keine einfache Aufgabe bei meiner Schuhgröße 50“, sagt Manuel Steiner. (Susanna Battefeld)

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