Fachsimpeln über Geflügel: 50 Züchter trafen sich in Frankenau

Geflügelzüchter-Treffen: Der RGZV Frankenau hatte eingeladen zu Tierbesprechungen. Teilnehmer waren unter anderem (vorne links) Mattis Ruhwedel mit einem Zwerg-Barnevelder Hahn, sein Opa Karl Ruhwedel und der Vorsitzende des Sondervereins der Zwerg-Italiener Maik Saure mit einem Exemplar dieser Rasse. Ganz links der Bundesvorsitzende der Barnevelder Züchter Manfred Müller. Foto: Battefeld

Frankenau. Rund 50 Züchter aus Kurhessen sowie aus Mittel- und Süddeutschland waren in die Frankenau. Kellerwaldstadt gereist, um über Hühner und Hähne der Rasse Zwerg-Italiener und Barnevelder fachzusimpeln.

Gleich zwei Tierbesprechungen fanden jetzt beim Verein für Rassegeflügelzucht, Tier- und Naturschutz Frankenau und Umgebung (RGZV) statt.

Die von den Züchtern mitgebrachten Tiere wurden gemeinsam begutachtet und von Preisrichtern beurteilt. Hauptaugenmerk wurde dabei auf die Form und Linienführung sowie auf Kopf, Kehllappen und Kämme gelegt. Wichtiges Kriterium bei der Rassebeschreibung war zudem die Gefiederfarbe. Sie reichte beispielsweise bei den Zwerg-Italienern von Rebhuhnfarbig über Gelbsperber bis hin zu Gold-Weißgesäumt.

„Diese Tierbesprechungen werden von unserem Sonderverein im Herbst vor den großen Schauen durchgeführt“, erklärte der Frankenauer Züchter Thomas Tönges gegenüber der HNA. In den vergangenen drei Jahren habe der RGZV Frankenau sein Vereinsgelände hierfür zur Verfügung gestellt. Neben den vom Frankenauer Verein zur Verfügung gestellten Hühnern seien auch die Tiere auswärtiger Züchterkollegen aus Bensheim, Lorsch oder Hamm begutachtet worden. Geleitet wurde die Besprechung vom Vorsitzenden des Sondervereins der Zwerg-Italiener, Maik Saure aus Usseln.

„Es geht in erster Linie darum, den aktuellen Zuchtstand der Tiere zu besprechen“, so Thomas Tönges, der unter anderem Zwerg-Italiener züchtet. Da der sich von Zeit zu Zeit immer mal wieder verändere, könne auch ein erfahrener Züchter immer noch was „lernen“.

Einer dieser „alten Hasen“ ist Karl Ruhwedel aus Frankenau, der bereits seit 1960 sehr erfolgreich Barnevelder Hühner züchtet. „Ich gehe immer noch regelmäßig zu den Tierbesprechungen hin“, sagte er gegenüber der HNA. Der 85-Jährige hatte gemeinsam mit seinem Enkel Mattis Hühner der Rasse Barnevelder in den Schaukäfigen für die Tierbesprechung ausgestellt, die für diese Rasse vom Bundesvorsitzenden Manfred Müller geleitet wurde.

Von Susanna Battefeld 

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