Rückumzug ins renovierte Rathaus

Frankenauer Stadtverwaltung ab Freitag, 25. Oktober wieder offen

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Katja Köllner beim Umzug.

 Nach gut einem Jahr Renovierungsphase zieht die Stadtverwaltung jetzt wieder in ihre angestammten – grundhaft neu hergerichteten – Büroräume zurück.

„Alles ist sehr schön geworden“, sagt Verwaltungsmitarbeiterin Karin Baumann, die gerade die Schubladen ihres neuen Schranks auswischt.

„Klar freuen wir uns“, bekräftigt sie auf Nachfrage, ob sie froh sei, wieder in ihr „normales“ Büro ziehen zu können. „Wann kann man schon mal so etwas miterleben, dass ein ganzes Rathaus umzieht?“ Jeder Kollege räume seine Sachen jetzt wieder selbstständig ein. „Der Datenschutz ist auf jeden Fall gewährleistet“, betont Bürgermeister Björn Brede.

Komplette Verwaltung wurde umgesiedelt

Wie berichtet, musste aufgrund der Renovierungsarbeiten im September vergangenen Jahres die komplette Verwaltung umgesiedelt werden.

Karin Baumann teilte sich in der Folgezeit mit ihrem Chef Bürgermeister Björn Brede ein Büro im benachbarten Jugendraum, einige Mitarbeiter richteten sich im Domizil der Feuerwehr ein und Stadtkasse sowie Finanzabteilung wurden in die Filiale der Frankenberger Bank ausquartiert. 

„Das war aufgrund der Gegebenheiten nicht immer einfach“, sagt Björn Brede. Die Mitarbeiter hätten aber trotzdem eine „super Arbeit“ geleistet. Auch die Bürger seien sehr rücksichtsvoll gewesen.

Alle freuen sich 

Jetzt freuten sich alle über die „hellen und freundlichen“ Räume.

Besonders stolz ist der Rathauschef auf das schnellere Internet: „Es wurde von acht auf jetzt 100 Megabits pro Sekunde umgestellt. Wir werden jetzt digital.“ 

Auch der Schallschutz sei verbessert worden. Zudem seien höhenverstellbare Schreibtische angeschafft worden. „Das ist Gesundheitsvorsorge für alle Mitarbeiter. Wir wollen jedem optimale Arbeitsbedingungen bieten“, so Brede.

Vernünftiger Beamer

„Im Sitzungssaal müssen wir zwar erst noch mit den alten Stühlen vorlieb nehmen, dafür haben wir aber dort jetzt einen vernünftigen Beamer“, sagt Brede.

Noch nicht fertig ist der barrierefreie Zugang zum Rathaus. „Nächstes Frühjahr wird der komplette Eingangsbereich neu gemacht“, kündigt Brede an. Auch die energetische Sanierung der Außenfassade erfolge dann noch. Zu den Gesamtkosten der Arbeiten kann er noch keine Angaben machen: Als Schutzschirmkommune sei eine „Minimalstsanierung“ mit Fördergeldern des Landes vorgenommen worden. „Die Abschlussrechnungen stehen noch aus“.

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