Schwanger in Corona Zeiten

Frankenauerin ist verunsichert und sorgt sich um ihr Baby

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Werdende Mutter: Patricia Schäfer aus Frankenau erwartet in wenigen Tagen ihr erstes Kind. Das Coronavirus sorgt für Verunsicherung bei ihr. 

Patricia Schäfer aus Frankenau macht sich derzeit doppelt Sorgen: Die 33-Jährige erwartet in wenigen Wochen ihr erstes Kind und ist deswegen noch mehr beunruhigt, als sie es unter „normalen Umständen“ wäre. Sie sorgt sich zusätzlich um ihr ungeborenes Baby.

 Das Coronavirus wirbelt derzeit nicht nur bei fast allen von uns das komplette Leben durcheinander, es sorgt bei vielen auch für große Verunsicherung und Ängste.

Patricia Schäfer aus Frankenau macht sich derzeit doppelt Sorgen: Die 33-Jährige erwartet in wenigen Wochen ihr erstes Kind und ist deswegen noch mehr beunruhigt, als sie es unter „normalen Umständen“ wäre. Sie sorgt sich zusätzlich um ihr ungeborenes Baby.

„Man hat Ängste, aber noch viel schlimmer ist die Ungewissheit und die große Verunsicherung rund um das Coronavirus in der Schwangerschaft und um das, was uns allen noch bevorsteht“, sagt die werdende Mutter.

„Die Ärzte haben mir versichert, dass, wenn ich mich anstecken würde, keine Probleme zu erwarten seien und dass das Virus die Schwangerschaft nicht beeinträchtigt, da es nicht auf das Ungeborene übertragen werden kann“, schildert sie weiter.

Trotzdem ist die Friseurmeisterin aber verunsichert: „Weil das Virus neu ist und es keine großen Studien darüber gibt, wie es sich in der Schwangerschaft und auf das Ungeborene auswirken kann“, sagt die Frankenauerin.

Sie versuche, sich selbst und auch andere Menschen zu schützen, indem sie möglichst zu Hause bleibe und soziale Kontakte nur über Internet oder Handy pflege. „Und natürlich Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen“, betont sie.

Auch der Geburtsvorbereitungskurs ist inzwischen den veränderten Begleitumständen angepasst worden: „Er findet als Liveübertragung über eine App statt, so dass wir uns für die große Reise vorbereiten können“, berichtet Patricia Schäfer.

„Zur Geburt darf mein Freund Gott sei Dank mitkommen“, freut sie sich. Wenn er im Anschluss wieder nach Hause fahren würde, dürfe er aber danach kein weiteres Mal das Krankenhaus betreten. „Außerdem dürfen keine Besucher erscheinen, was für die Großeltern und uns zwar schade ist, aber auch zum Schutz für uns alle gut ist“, betont sie.

„Nach der Geburt kommt dann die nächste Herausforderung: der neue Alltag mit Baby und jetzt noch mit dem Coronavirus“, sagt die Schwangere. " ARTIKEL UNTEN

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