„Es geht den Mitstreitern um die Region“: Arche-Verein bekam Frankenauer Ring

Ehrenpreis: Stadtverordnetenvorsteher Holger Heck (links) und Bürgermeister Björn Brede (rechts) verliehen den Frankenauer Ring an den Arche-Verein. Der Vorstand des Vereins, bestehend aus (von links) Herbert Ruhwedel, Sigrid Briel, Thomas Tönges, Sandra Uffelmann und Rainer Lange freute sich über die Auszeichnung. Bei der Ehrung nicht dabei waren Vorsitzender Thomas Scheerer und Ralf Finke vom Arche-Verein. Foto: Daum

Frankenau. Bürgermeister Björn Brede war voll des Lobes: „Für Frankenau hat diese Vereinsarbeit einen ganz besonderen Charakter. Für unseren Tourismus sind der Archetag, das neue Prädikat ,erste Arche-Region Hessens' und auch der Bau des Arche-Schiffs ganz besondere Höhepunkte", sagte er.

Er betonte: „Die Kombination von all diesen Projekten in der Vereinsarbeit ist eine herausragende Aufwertung der Region.“

Am Freitagabend verliehen Brede und Stadtverordnetenvorsteher Holger Heck dem Verein „Arche-Region Kellerwald, Frankenau und Umgebung“ den Frankenauer Ring. Der Preis wird jährlich an Einzelpersonen oder Gruppen wegen ihres ehrenamtlichen Engagements vergeben. „Wir hatten drei Nominierungen, haben uns dann aber dem Vorschlag des Ortsbeirats Dainrode angeschlossen“, sagte Brede. Der Arche-Verein werde für sein besonderes gesellschaftliches Engagement sowie wegen seiner Arbeit im Natur- und Artenschutz geehrt.

Der Rathaus-Chef bezeichnete den Arche-Verein als „Verein für alle Stadtteile und weit darüber hinaus“. Die Mitglieder stammten aus Frankenau, Altenlotheim, Allendorf, Ellershausen, Schmittlotheim und sogar aus Gemünden, Borken, Marienhagen und Oberwerbe. Die Kulisse der Archeregion umfasse aber auch noch Dainrode, Louisendorf, Löhlbach und Frebershausen. „Es geht den Mitstreitern um die Region. Man verbindet Orte miteinander, also Menschen“, sagte Brede und ergänzte: „Das wurde auch durch Besuche in den Ortsbeiräten, den ersten Archetag oder das 24-Stunden-HR-Tierunterstände-Projekt unterstrichen. Aus allen Stadtteilen und darüber hinaus wurden Menschen animiert, gemeinsam für die Vereins-Ziele zu kämpfen.“

Mit Blick auf den Natur- und Artenschutz sagte Brede: „Das Naturschutzgroßprojekt und die Vorarbeit vieler Naturschutz- und Tierschutzbegeisterter sind die Wurzeln des Vereins. Die Arche-Region soll weiterentwickelt werden. Herbert Ruhwedel und andere Naturschützer hatten schon vor vielen Jahren die Idee, Landschaftspflege mit Tierhaltung im Sinne des Naturschutzes zu verbinden. Das wird in besonderer Art und Weise vom Verein vorangetrieben.“ (dau)

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