Jahreshauptversammlung Tennisclub Frankenau

Kauft Tennisclub die Tennishalle in Frankenau? „Ist für uns zu stemmen“

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Die Neuwahlen des Vorstands und der geplante Kauf der Tennishalle waren die zentralen Themen bei der Jahreshauptversammlung des Tennisclubs Frankenau. Wegen der Corona-Pandemie hatten die Mitglieder nach über zwei Jahren zum ersten Mal wieder getagt.

Frankenau - „Der jetzige Zeitpunkt erschien uns als der richtige für den Austausch des gesamten Vorstands“, sagte der bisherige Vorsitzende Heinz Berg. Er selbst habe 38 Jahre Vorstandsarbeit hinter sich, Karl-Heinz Caspar (bisheriger Kassierer) 41 Jahre und Reinhard Caspar (bisheriger Schriftführer) 26 Jahre. Da sei ein Wechsel angebracht.

Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis: Vorsitzender: Uwe Eimer, stellvertretender Vorsitzender: Michael Kahler, Kassenwart: Jan Stachon jun., stellvertretender Kassenwart: Jan Stachon sen., Schriftführerin: Stefanie Rober, stellvertretender Schriftführer: Wilfried Porsch, Jugendwartin: Renate Werner, Sportwart: Thomas Aquino, Pressewart: Niklas Ruhwedel.

Zusammen 105 Jahre Vorstandsarbeit: (von links) Heinz Berg, Reinhard Caspar, Karl-Heinz Caspar räumen das Feld für Jüngere.

„Wir sind total erleichtert, dass es weitergeht“, sagte der scheidende Vorsitzende Heinz Berg. Eine hervorragende Werbung, zum Beispiel mit einem erfolgreichen Aktionstag, habe die Zahl der Mitglieder auf 63 ansteigen lassen, das sei ein guter Anfang. „Jetzt wollen wir noch mehr Mitglieder und mehr Spielbetrieb.“

Den Wahlen vorausgegangen waren die Berichte für die Geschäftsjahre 2019 und 2020. Jugendwartin Renate Werner berichtete, dass das Training auch unter erschwerten Pandemie-Bedingungen stattgefunden habe. Die Zusammenarbeit mit dem Tennisclub Gemünden klappe sehr gut. „Ich hoffe, dass alles so bleibt.“

Der neue Vorstand des Tennisclubs Frankenau: (von links) Niklas Ruhwedel, Jan Stachon jun., Thomas Aquino, Renate Werner, Vorsitzender Uwe Eimer, Jan Stachon sen., Stefanie Rober, Michael Kahler und Wilfried Porsch.

Zuschüsse für Kauf der Tennishalle

Zum geplanten Erwerb der Tennishalle in Frankenau durch den Verein erläuterte der frisch gewählte neue Vorsitzende Uwe Eimer den Stand der Dinge. Der Landkreis unterstütze den Kauf mit 20 Prozent des Preises, dazu kämen 30 Prozent vom Land Hessen und 5000 Euro vom Landessportbund.

„Das Ganze ist für uns zu stemmen“, sagte Eimer, zumal der Zustand der Halle einschließlich der Heizungsanlage gut sei und der Tennisclub als gemeinnütziger Verein mit steuerlichen Erleichterungen rechnen dürfe.

Im Moment würden Vorgespräche geführt; sobald das Thema spruchreif sei, werde der Vorstand zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einladen, bei der nach Nennung konkreter Zahlen abgestimmt werde.

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