Kommentar zu neuen Parkmanagern in Frankenau: "Keine Luftschlösser mehr"

Philipp Daumüber das Feriendorf in Frankenau

Frankenau. Nach zwei Jahren gibt es im Feriendorf Frankenau schon wieder neue Parkmanager. Der Geschäftsführer des Feriendorfs. Louis Janssens, hält zudem weiter an den Plänen fest, seine Gebäude zu verkaufen und den Geschäftsbetrieb abzugeben. Was wird also aus dem Feriendorf? Ein Kommentar von HNA-Redakteur Philipp Daum

Dass das Feriendorf Frankenau längst an Glanz verloren hat, ist überall sichtbar. Das Schwimmbad ist schon lange dicht, das Restaurant jetzt auch wieder. Minigolfanlage, Tennisplatz und einige Freizeitflächen sind in bedauerlichem Zustand. Feriendorf-Geschäftsführer Louis Janssens will seine Gebäude verkaufen.

Auch dessen Landsmann Gerhard Berndsen, der dem Park vor knapp vier Jahren noch eine Erneuerungskur verpassen wollte, hat resigniert. Er möchte seine Flächen, auf denen sich Minigolfanlage, Tennisplatz und Grillhütte befinden, nun ebenfalls loswerden.

Es fällt daher schwer zu glauben, dass das Feriendorf zeitnah wieder aufblüht. Das gelingt nur, wenn sich ein finanzstarker Investor findet, der den Park umfassend saniert sowie Schwimmbad, Restaurant und Freizeitgebäude wieder mit Leben füllt. Dieser Investor müsste zudem vertrauensvoll mit den Hauseigentümern zusammenarbeiten, damit diese ihre Häuser wieder stärker vermieten.

Findet sich ein solcher Investor nicht, sollten durch halbherzig umgesetzte Geschäftsideen künftig keine Luftschlösser mehr gebaut werden. Das Feriendorf sollte stattdessen als das bestehen bleiben, was es aktuell ist: Ein Areal aus Ferienhäusern für Ruhesuchende ohne das Begleitprogramm eines Ferienparks.

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