Stadt Frankenau besiegelt Patenschaft mit Bundeswehr

+
Patenschaftsurkunde: (von links) Kommandeur Holger Schmör, Hauptmann Christian Thalheim, Stadtverordnetenvorsteher Holger Heck und Bürgermeister Björn Brede.

Frankenau. Mit einem Wohlfühlabend sind am Samstag 300 Besucher beim „Musikalischen Neujahrsempfang der Stadt Frankenau" in das neue Jahr gestartet.

Es war ein harmonischer Dreiklang: Beschwingte Melodien, Abschluss einer Patenschaft mit der 5. Kompanie des Frankenberger EloKa-Bataillons und Worte von Bürgermeister Björn Brede zur aktuellen politischen Lage der Stadt. Das Publikum durfte die leichte musikalische Kost und die vielen netten Worte des Abends entspannt genießen.

Nach kraftvollen Tönen der Posaunen und einem temperamentvollen Auftritt des Schulchors gab es bereits den ersten Höhepunkt des Abends: Die Stadt Frankenau und die 5. Kompanie des in der Frankenberger Burgwaldkaserne stationierten Bataillons Elektronische Kampfführung 932 besiegelten formell ihre Patenschaft. Die Patenschaft solle die Verbundenheit der Bürger und der Soldaten fördern und die gegenseitige Achtung voreinander stärken, heißt es in den Patenschaftsurkunden. Unter dem Beifall der Besucher unterzeichneten Bürgermeister Björn Brede und Stadtverordnetenvorsteher Holger Heck für die Stadt Frankenau sowie Kommandeur Holger Schmör und Hauptmann Christian Thalheim für das Bataillon die Urkunden.

Die Patenschaft solle mit viel Leben erfüllt werden, sagte Bürgermeister Brede. Beim Neujahrsempfang gab es gleich die erste Gelegenheit dazu: Unter den Zuhörern des Neujahrskonzerts waren auch viele Soldaten. „Wir werden mit offenen Armen und Herzen auf Frankenau zugehen“, merkte Kommandeur Holger Schmör an. Dabei erinnerte er daran, dass viele Soldaten der 5. Kompanie früher in Donauwörth stationiert waren: Die Patenschaft könne nun ein weiterer Schritt sein, den Kameraden die Region weiter schmackhaft zu machen. Auf gemeinsame Veranstaltungen von Stadt und Kompanie bereits im vergangenen Jahr machte Kompaniechef Christian Thalheim aufmerksam: „Das lässt bereits auf eine sehr gute Kooperation schließen.“

Frankenau besiegelt Patenschaft

Mit Leichtigkeit in der Stimme konnte Brede einen Rückblick auf das Jahr 2014 geben, in dem die Stadt vom Schutzschirm des Landes profitiert hatte: „Wir haben es geschafft, den Schuldenstand der Stadt von zehn Millionen auf unter sechs Millionen Euro zu reduzieren. So soll es weitergehen“, sagte Brede. In seinem Ausblick nannte er vor allem die notwendige Sanierung von Dorfgemeinschaftshäusern. Und er richtete ein persönliches Wort an die Besucher: „Ich werde erneut für das Bürgermeisteramt kandidieren.“ Bredes Amtszeit endet am 30. März 2016, in der zweiten Jahreshälfte 2015 muss in Frankenau gewählt werden. (mjx)

Welche musikalischen Hochgenüsse es beim Neujahrsempfang gab, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.