Innenminister hat Zusatzbezeichnung verliehen

Vöhl, Edertal und Frankenau tragen jetzt Nationalpark im Namen  

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Die ersten neuen Ortsschilder sind schon fertig. Über die Zusatzbezeichnung Nationalparkgemeinde und Nationalparkstadt freuen sich (von links) Edertals Bürgermeister Klaus Gier, Landrat Dr. Reinhard Kubat, der Vöhler Bürgermeister Matthias Stappert, Minister Peter Beuth und Björn Brede, B ürgermeister von Frankenau. 

Waldeck-Frankenberg – Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist ihre Gemeinsamkeit: Deshalb haben die Gemeinden Vöhl und Edertal und die Stadt Frankenau eine besondere Zusatzbezeichnung bekommen.

Sie tragen den Nationalpark ab sofort im Namen. Zusatzbezeichnungen tragen mittlerweile mehr als 50 Kommunen in Hessen, doch nur drei von ihnen dürfen sich Nationalparkstadt und Nationalparkgemeinde nennen. Hessens Innenminister Peter Beuth übergab die Urkunden am Donnerstag während einer Feierstunde im Nationalparkzentrum an die Bürgermeister.

Die Entstehungsgeschichte des Nationalparks sei durchaus konfliktreich gewesen, sagte Vöhls Bürgermeister Matthias Stappert, doch heute sei der Nationalpark längst im Bewusstsein der Menschen angekommen, „er prägt die Region und ist identitätsstiftend“. Und: „Er ist unser gemeinsames Alleinstellungsmerkmal.“ Alle drei Kommunen hätten „umfangreiche“ Flächen eingebracht. Die Zusatzbezeichnung drücke die Verbundenheit zum Nationalpark aus. Dass diese nun verliehen wurde, sei auch den Bürgern und den Gemeindeparlamenten zu verdanken, ebenso den Landtagsabgeordneten Armin Schwarz, Claudia Ravensburg und Dr. Daniela Sommer, sagte Stappert.

Minister Peter Beuth lobte den Nationalpark als „herausragend nicht nur für Kommunen und Landkreis, sondern für ganz Hessen. Er ist einer unserer Naturschätze und das wichtigste Aushängeschild der Region“. Nach der „schwierigen Entstehungsgeschichte“ sei die Akzeptanz in der Bevölkerung hoch, die Beliebtheit wachse.

Auch Klaus Gier, Bürgermeister der Gemeinde Edertal, spielte auf die Gründungshistorie des Nationalparks an. Gerade im Edertal sei es problematisch gewesen, für die Zusatzbezeichnung hätte die Gemeindevertretung aber „einmütig“ gestimmt. Der Nationalpark sei „die ideale Ergänzung zum Edersee“, so Gier. Sein Amtskollege aus Frankenau, Bürgermeister Björn Brede, betonte, dass viele Bausteine vieler Menschen zur heutigen Situation beigetragen hätten.

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