Zwei neue Mitglieder zum Geburtstag

Osteoporose-Selbsthilfegruppe feierte 20-jähriges Bestehen

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Festgäste: (von links) Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß, CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg, Luise Schulte, Silvia Paesano und Anita Kahl (beide Treffpunkt Frankenberg), Schirmherr Dr. Lutz Gercke, SPD-Landtagsabgeordete Claudia Ravensburg und Landrat Dr. Reinhard Kubat gratulierten.

Frankenau. „Miteinander - Füreinander": Unter diesem Motto hat die Osteoporose-Selbsthilfegruppe Frankenberg und Umgebung in der Kellerwaldhalle in Frankenau ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert.

In der ersten Reihe der Gratulanten: Vertreter aus Politik und Medizin. Sie würdigten das Engagement und die Leistung, die seit zwei Jahrzehnten in diesem Selbsthilfe-Netzwerk vollbracht werden. Zudem gehörten 250 Mitglieder, Patienten, Helfer und Unterstützer der Selbsthilfegruppe zu den Festgästen.

Vorführung: Während der Feier in der Kellerwaldhalle in Frankenau zeigten verschiedene Gruppen auch sportliche Vorführungen, hier die Gruppe aus Battenberg unter Leitung von Petra Bienhaus.

Das schönste Geschenk für Vorsitzende Luise Schulte (Frankenberg): Während der Geburtstagsfeier traten zwei neue Mitglieder dem Verein bei, er hat damit nun 491 Mitglieder im Alter zwischen 18 und 82Jahren. „Das Durchschnittsalter unserer Mitglieder liegt bei 55 Jahren“, berichtete Vorstandsmitglied Manfred Weider. Er überraschte mit seiner Aussage über das Verbreitungsgebiet der Selbsthilfegruppe: von Hallenberg im Westen bis Felsberg im Osten sowie von Medebach im Norden bis Bottendorf im Süden. „Auf dieser Fläche mit mehr als 1000 Quadratkilometern sind wir in elf Städten und Gemeinden aktiv“, sagte Weider. Der Kommentar von Landrat Dr. Reinhard Kubat: „Ich bin überrascht, wie groß das Gebiet dieser Selbsthilfegruppe ist.“

Besonders freute sich der Landrat darüber, dass diese Menschen sich zu dieser Selbsthilfegruppe zusammengeschlossen haben. Sein Dank galt allen, die in der Vergangenheit diese „segensreiche Arbeit“ begleitet haben, vor allem bedankte sich der Landrat bei der Vorsitzenden Luise Schulte: „Sie ist das ganz besondere Gesicht dieser Selbsthilfegruppe.“ Glückwünsche überbrachte auch Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß: „In dieser Selbshilfegruppe wird seit 20 Jahren eine tolle Arbeit geleistet“, sagte er. „Der Mensch hilft sich selbst am besten“, erinnerte Heß auch an ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe.

Dass Selbsthilfegruppen aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken seien, sagte die CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg. Gerade in der Therapie von Krankheiten seien Selbsthilfegruppen zu einer unverzichtbaren Stütze geworden. „Jedes Jahr erkranken 885 000 Menschen neu an Osteoporose“, berichtete die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer. Deutschland sei ein Schlusslicht bei der Versorgung von Osteporose-Patienten: „Deshalb ist ihr Engagement so wichtig“, sagte sie.

Einen Festvortrag hielt Schirmherr Dr. Lutz Gercke, er betonte, dass die Osteoporose-Selbsthilfegruppe eine Leuchtturmfunktion habe. Für Unterhaltung sorgten Vorführungen verschiedener Gruppen. Einen Sketch bot die Gruppe aus Bad Zwesten, zudem standen Gedichte und Märchen auf dem Programm. Die Gruppe aus Frankenau präsentierte einen Vortrag in Mundart. Rosen an allen Gruppenleiter überreichte Vorstandsmitglied Wofgang Groh. (mjx)

Mehr zur Geschichte der Osteoporose-Selbsthilfegruppe lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

 

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