Frankenberger Fitnesslauf: 1409 Sportbegeisterte auf der Strecke

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Fitnesslauf: 1409 Läufer, Walker, Body-Walker und auch Nordic-Walker waren dabei.

Frankenberg. Der Frankenberger Fitnesslauf war wieder eine „super Geschichte" - wie es Moderator Daniel Panzer formulierte: Werbung für das Laufen, Reklame für die Bewegung und eine Kampagne für den Sport.

Vor allem konnte wieder die Teilnehmerzahl des Vorjahres getoppt werden: Im Frankenberger Teichgelände gingen am Sonntag 1409 Läufer, Walker, Body-Walker und auch Nordic-Walker an den Start - 61 mehr als vor Jahresfrist. Der Frankenberger Fitnesslauf ist seinem Ruf als größte Breitensportveranstaltung im Kreis damit einmal mehr gerecht geworden. Einige Starter waren sogar mit einer Dash-Cam unterwegs, sie können sich ihren Lauf zuhause noch einmal im Computer oder im Fernsehen anschauen.

Drei, zwei, eins, los: Bei jedem Start wurden die Teilnehmer vom Publikum mit Beifall auf die Reise geschickt, mit Applaus wurden die Läufer dann auch wieder im Ziel empfangen. „Dabei sein ist alles“, lautete das Motto: „Alle, die mitlaufen, sind Sieger“, kommentierte Daniel Panzer.

Viele Läufer hatten ihre Familienmitglieder einfach als Fans mitgebracht. Nach dem Zieleinlauf gab es für die Teilnehmer jede Menge Küsschen

Die Temperaturen lagen bei kaum über 20 Grad, auf der Strecke durch das Frankenberger Teichgelände und durch das Naherholungsgebiet Kaltes Wasser wurden die Teilnehmer bestens mit Vitamien und Mineralien versorgt. Das Team vom Gastgeber Charisma verteilte kiloweise klein geschnittene Äpfel und Bananen, zudem massenweise Pappbecher mit Wasser. „Es war etwas warm unterwegs, aber wir sind ja glänzend versorgt worden“, lauteten einige Stimmen im Zieleinlauf.

Auch viele auswärtige Starter nahmen am Fitnesslauf teil - Sebastian Abel kam beispielsweise aus Kassel angereist. Beim Kassel-Marathon an der Fulda war er zuletzt beim Halbmarathon an den Start gegangen. Im Ziel wurde er nicht nur von Freundin Stephanie Kellner begrüßt, sondern auch von dem zehn Monate alten Labrador Lilli.

Über die 13. Auflage des Fitnesslaufs freuten sich auch die Schirmherren: Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß und Karl-Heinz Schleiter, der Chef des Energieversorgers EGF. „Fitness ist ganz wichtig, schließlich wollen wir alle alt werden. Dafür müssen wir aber auch Prävention betreiben“, sagte Heß. „Energie bewegt“, daran erinnerte Karl-Heinz Schleiter. Allein beim Fitnesslauf seien etwa 50 Kilowatt Energie erzeugt worden - so viel wie von einem kleinen Wasserkraftwerk. (mjx)

Teilnehmerrekord beim Frankenberger Fitnesslauf

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