Befestigte Stellung nahe der Burgwaldkaserne

Bundeswehr in Frankenberg baut 40 Meter hohe Antenne auf

Hochfrequenzantenne: Am Hegekopf, unweit der Burgwaldkaserne, wurde diese mobile, rund 40 Meter hohe Antenne des Bataillons Elektronische Kampfführung 932 aufgebaut.
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Hochfrequenzantenne: Am Hegekopf, unweit der Burgwaldkaserne, wurde diese mobile, rund 40 Meter hohe Antenne des Bataillons Elektronische Kampfführung 932 aufgebaut.

Über dem Bataillon Elektronische Kampfführung 932 in Frankenberg ragt wieder eine 40 Meter hohe Hochfrequenzantenne in den Himmel.

Frankenberg - In Zusammenarbeit zwischen dem Panzerpionierbataillon 701 aus Gera (Thüringen) und dem Frankenberger Verband ist innerhalb von nur drei Wochen eine befestigte Stellung auf dem Hegekopf unweit der Burgwaldkaserne errichtet worden.

Diese Stellung ermöglicht es den Frankenberger Soldaten, eines ihrer Spezialfahrzeuge mit einer Raumwellen-Antenne aufzubauen und über einen längeren Zeitraum zu betreiben.

Mit dieser Hochfrequenzantenne ist es möglich, im realen Frequenzspektrum zu üben. Diese Fähigkeiten werden für die bevorstehende Aufgabe der Soldaten in der schnellen Eingreiftruppe der NATO benötigt. Beim Richtfest vor wenigen Tagen lobte der Kommandeur des Frankenberger Verbandes die Zusammenarbeit mit den Panzerpionieren aus Gera als „Meilenstein“: „Wenn alle an einem Strang ziehen, ist die Bundeswehr eine bemerkenswert flexible Großorganisation“, sagte Oberstleutnant Kai-Alexander Hoberg. Zusammen mit dem Kommandeur des Panzerpionierbataillons 701 aus Gera, Oberstleutnant Daniel Spieß, enthüllte Hoberg einen Erinnerungsstein.

Frühere Antennenanlage 2013 abgebaut

Viele Frankenberger werden sich noch an das Leuchten der roten Lampen auf den Antennenspitzen der Antennenanlage in der Burgwaldkaserne erinnern, die im Jahr 2013 abgebaut worden war. Inzwischen hat sich der Auftrag der Frankenberger Soldaten verändert: Weg von der stationären Aufklärung, hin zu einem hochmobilen Verband. Deshalb wurde die frühere Antennenanlage mit ihren vielen Verankerungen nicht mehr gebraucht.

Gefährliche Strahlung entsteht durch die neue Antennenanlage übrigens nicht. „Die Anlage dient nur zum Empfangen, sie sendet nicht“, sagte Hauptmann Julia Borgmann auf Nachfrage. Wenn Strahlung entstünde, müsste ein bestimmter Sicherheitsbereich „abtrassiert“ werden; dies sei aber nicht der Fall.

Nächster Auslandseinsatz in Mali

Für die Soldaten der Burgwaldkaserne wird der Afghanistan-Einsatz bald zu Ende gehen. Danach werden erste Soldaten in die Sahelzone verlegen, um im Rahmen einer Trainingsmission in Mali/Niger dortige Sicherheitskräfte auszubilden.

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