Mit Orchester und Big Band

Abiturienten der Edertalschule feierten Ende ihrer Schulzeit

Die klügsten Köpfe: Die Ehrung der Jahrgangsbesten nahmen Schulleiter Stefan Hermes (links) und Dr. Kerstin Engelhard vom Schulelternbeirat vor. (von links) Charlotte Pauli, Laura Naumann, Inga Jerrentrup und Tilman Garthe. Fotos: mjx

Frankenberg. Das gibt es auch nicht jeden Tag: Mit Anna und Charlotte Pauli aus Frankenberg haben in diesem Jahr Zwillinge gemeinsam das Abitur am Frankenberger Gymnasium Edertalschule geschafft.

Anna Pauli mit dem Leistungskurs Chemie, ihre Schwester Charlotte mit dem Leistungskurs Englisch.

Als letzten Akt ihrer Schulzeit erlebten insgesamt 163 Abiturienten zwei besondere Tage, die sie so schell nicht vergessen werden: Erst die feierliche Übergabe der Reifezeugnisse in der Kulturhalle, dann den Abiball mit 600 Gästen in der mit Lichterketten glamourös inszenierten Festhalle in Battenberg.

Das Orchester spielte die Schulhymne „Pomp and Circumstances“, die Big Band hatte den Titel „Happy“ im Repertoire und der Chor sang „An Tagen wie diesen“: Mit großem Stolz und ebenso großer Erleichterung nahmen am Freitagabend in der Kulturhalle die erfolgreichen Abiturienten ihre Zeugnisse aus der Hand von Schulleiter Stefan Hermes entgegen - für die Absolventen der Abschluss einer persönlichen Erfolgsgeschichte. Mit Fleiß, langem Atem und manchmal auch Verzicht hatten sie ihre Schulzeit zu einem erfolgreichen Ende gebracht.

Die Abiturienten könnten mit Stolz auf diesen Lebensabschnitt zurückblicken, brachten die Redner zum Ausdruck, das Abitur sei für jeden Absolventen eine wichtige Investition in die eigene Zukunft. „Sie haben etwas Besonderes geschafft“, rief Schulleiter Stefan Hermes den Abiturienten zu. Vor allem freute er sich dabei über die „guten und sehr guten Prüfungen im mündlichen Abitur“.

Weiter erinnerte Hermes daran, dass die Absolventen nun die „formal höchste Bildungsberechtigung in Deutschland“ erlangt haben - nach rund 3000 Tagen Schulzeit: „Die Schule ist eine endliche Erfahrung, das Lernen nicht“, gab Hermes den Abiturienten aber mit auf den weiteren Lebensweg: Das Abitur sei eine Erstausstattung beim Start in die nachschulische Zukunft.

Schüler der Frankenberger Edertalschule feiern ihr Abitur

Vier besonders kluge Köpfe zeichnete Hermes gesondert aus: Für ihre herausragenden Leistungen ehrte er die Jahrgangsbesten Inga Jerrentrup (Notendurchschnitt 1,1), Laura Naumann (1,2) sowie Charlotte Pauli und Tilman Garthe (beide 1,3). Das Abitur sei eine Eintrittskarte in die Welt, sagte Dr. Kerstin Engelhard, die Vorsitzende des Schuleltenbeirats. „Vertraut auf eure Fähigkeiten, setzt euch Ziele, pflegt eure Visionen!“, rief sie den Abiturienten zu. Das Reifezeugnis eröffne viele Chancen für das weitere Berufsleben, sagte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Eine launige Rede für die Abiturienten hielten Mirco Bienhaus und Julius Engelbach. Sie ließen die Zeit von der Grundschule bis zum Abitur Revue passieren: „Der Weg war kein leichter, war steinig und schwer.“ Die Rede für die Tutoren hielt Edith Schaumlöffel.

Der Abiball am Samstagabend in der rappelvollen Battenberger Festhalle krönte letztlich die Schullaufbahn der Abiturienten. (mjx)

Wie der Abiball verlief, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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